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Bibel-Kontext

Über dieses Projekt

Dieses Projekt hilft das Wissen bezüglich Bibel-Kontext (Zusammenhang) zu vertiefen. Weißt du, in welcher Situation (Kontext) Jesus das Gleichnis vom verlorenen Schaf erzählte? Nein? … Uns erwarten noch viele Entdeckungen!

Zum Bibelstudium gibt es hier das christliche Lernspiel »Bibel-Kontext« mit 100 Fragen-Kärtchen. Begleitend zum Spiel werden hier auch einige Texte veröffentlicht, die diese Idee vom Kontext erklären.

Spielvarianten

Allein: 1) Antwort notieren. 2) Eigene Antwort anhand der Lösung und des Bibeltextes prüfen. 3) Eigene Fehler notieren und später diese Frage wiederholen.

Miteinander: Wie oben beschrieben, aber die Fragen gemeinsam lösen.

Wettbewerb: 1) Jede Person (oder Gruppe) beantwortet gleiches Kärtchen. 2) Antworten anhand der Lösung und des Bibeltextes prüfen. 3) Für jede richtige Antwort gibt es einen Punkt. So gibt es für manche Kärtchen mehrere Punkte.

Hinweise und Tipps

Hier sind leichte und schwere Fragen zu finden. Denn die einen brauchen noch Grundlagen, und die anderen sollen ihr Wissen vertiefen.

Du musst nicht gleich alle Fragen beantworten können. Verbessere dein Bibelwissen schrittweise.

Nimm dir Zeit für die Bibel. Bei drei Kärtchen pro Tag sind für dieses Lernspiel etwa fünf Wochen notwendig.

Die Kärtchen (Überschriften) sind durchnummeriert, damit du einfacher das notieren kannst, was du nochmals durchgehen willst.

Meine Markierungen in Zitaten helfen, den Kontext schneller zu erfassen.

Die zitierten Bibeltexte beinhalten einige Kürzungen […]. Darum ist es wichtig, die angegebenen Bibelstellen zusätzlich in der eigenen Bibel durchzugehen.

Die Zitate sind nach Luther-Bibel 1912; mit einigen sprachlichen Anpassungen, zum Beispiel »vorher« statt »weiland«.

Wenn du magst, darfst du dieses Lernspiel gern als ein Bibel-Seminar verstehen.

Was bedeutet im biblischen Kontext ein Mann, der sich im Spiegel betrachtet, aber bald vergisst, wie er aussah?

  1. Immer die eigene Heiligung vergessen.
  2. Beim Lesen der Bibel die eigenen Sünden nicht erkennen.
  3. Das Wort Gottes hören, aber nicht tun.
Bibel-Kontext & Lösung

22 Seid aber Täter des Worts und nicht Hörer allein, wodurch ihr euch selbst betrügt. 23 Denn so jemand ist ein Hörer des Worts und nicht ein Täter, der ist gleich einem Mann, der sein leibliches Angesicht im Spiegel beschaut. 24 Denn nachdem er sich beschaut hat, geht er davon und vergisst von Stunde an, wie er gestaltet war. 25 Wer aber hineinschaut in das vollkommene Gesetz der Freiheit und darin beharrt und ist nicht ein vergesslicher Hörer, sondern ein Täter, der wird selig sein in seiner Tat.
Jakobus 1:22–2

Warum kam die Königin von Saba zu Salomo?

  1. Sie wollte mit einer Intrige sein Reich schwächen.
  2. Sie hörte von seinem Gott und wollte Salomos Weisheit prüfen.
  3. Sie wollte alle seine Rätsel lösen.

Was hat die Königin von Saba dabei erkannt?

  1. Salomos Rätsel bezeugen seine göttliche Weisheit.
  2. Salomo liebte sie zwar, durfte aber keine Heidin heiraten.
  3. Salomos großen Gott gebührt Lob.
Bibel-Kontext & Lösung

1 Und da der Ruf von Salomo und von dem Namen des Herrn kam vor die Königin von Saba, kam sie, Salomo zu versuchen mit Rätseln. 2 Und sie kam gen Jerusalem mit sehr vielem Volk, mit Kamelen, die Spezerei trugen und viel Gold und Edelsteine. Und da sie zum König Salomo hineinkam, redete sie mit ihm alles, was sie sich vorgenommen hatte. 3 Und Salomo sagte es ihr alles, und war dem König nichts verborgen, das er ihr nicht sagte. […].

6 [Die Königin von Saba] sprach zum König: Es ist wahr, was ich in meinem Land gehört habe von deinem Wesen und von deiner Weisheit. 7 Und ich habe es nicht wollen glauben, bis ich gekommen bin und habe es mit meinen Augen gesehen. Und siehe, es ist mir nicht die Hälfte gesagt. Du hast mehr Weisheit und Gut, denn das Gerücht ist, das ich gehört habe. 8 Selig sind deine Leute und deine Knechte, die allezeit vor dir stehen und deine Weisheit hören. 9 Gelobt sei der Herr, dein Gott, der zu dir Lust hat, dass er dich auf den Thron Israels gesetzt hat; weil der Herr Israel liebhat ewiglich, hat er dich zum König gesetzt, dass du Gericht und Recht hältst.
1. Könige 10:1–9
Vgl. 2. Chronik 9:1–12

[Jesus sprach:] Die Königin vom Süden wird auftreten am Jüngsten Gericht mit diesem Geschlecht und wird es verdammen; denn sie kam vom Ende der Erde, Salomos Weisheit zu hören. Und siehe, hier ist mehr denn Salomo.
Matthäus 12:42

Wie beendet Jesus sein Gleichnis vom verlorenen Sohn?

  1. Der Vater spricht mit seinem älteren verärgerten Sohn.
  2. Der verlorene Sohn fällt seinem Vater in die Arme.
  3. Der zurückgekehrte Sohn fordert vom Vater sein Erbe.

An wen richtet Jesus dieses Gleichnis hauptsächlich?

  1. An einen reichen Jüngling, der seine Sünden und seine Verlorenheit nicht einsah.
  2. An Schriftgelehrte und Pharisäer, die murrten, statt sich zu freuen, dass Jesus Sünder annahm.
  3. An seine Jünger, die darüber stritten, wer von ihnen dem himmlischen Vater mehr dient.
Bibel-Kontext & Lösung

1 Es nahten aber zu ihm [Jesus] allerlei Zöllner und Sünder, dass sie ihn hörten. 2 Und die Pharisäer und Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt die Sünder an und isst mit ihnen.

3 Er sagte aber zu ihnen dies Gleichnis und sprach: [Es folgt das Gleichnis vom verlorenen Schaf …]. 6 Freut euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war. 7 Ich sage euch: Also wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, vor neunundneunzig Gerechten, die der Buße nicht bedürfen.

[Es folgt das Gleichnis vom verlorenen Groschen …] 9 Freut euch mit mir; denn ich habe meinen Groschen gefunden, den ich verloren hatte. 10 Also auch, sage ich euch, wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.

[Es folgt das Gleichnis vom verlorenen Sohn …] 22 Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringt das beste Kleid hervor und tut es ihm an, und gebt ihm einen Fingerreif an seine Hand und Schuhe an seine Füße, 23 und bringt ein gemästetes Kalb her und schlachtet es; lasst uns essen und fröhlich sein! 24 Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein. 25 Aber der älteste Sohn war 28 […] zornig und wollte nicht hineingehen. Da ging sein Vater heraus und bat ihn. […]. 31 Mein Sohn, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, das ist dein. 32 Du solltest aber fröhlich und gutes Muts sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist wieder gefunden.
Lukas 15:1–32

»Den Geist dämpft nicht, die Weissagung verachtet nicht …« Was steht direkt danach geschrieben?

  1. »Ich will beten mit dem Geist und will beten auch im Sinn; ich will Psalmen singen im Geist und will auch Psalmen singen mit dem Sinn.«
  2. »Prüft aber alles, und das Gute behaltet. Meidet allen bösen Schein.«
  3. »Das Zeugnis aber Jesu ist der Geist der Weissagung.«
Bibel-Kontext & Lösung

19 Den Geist dämpft nicht, 20 die Weissagung verachtet nicht; 21 prüft aber alles, und das Gute behaltet. 22 Meidet allen bösen Schein.
1. Thessalonicher 5:19–22

»Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben …« In welcher Situation sagte Jesus das?

  1. Als Thomas ihn fragte: »Herr, wir wissen nicht, wo du hingehst; und wie können wir den Weg wissen?«
  2. Als er von Herodes gefragt wurde: »Woher kommst du?«
  3. Als Petrus sagte: »Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens …«

Wie geht diese Aussage von Jesus weiter?

  1. »Niemand kommt zum Vater denn durch mich.«
  2. »Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben.«
  3. »Und die Wahrheit wird euch frei machen.«
Bibel-Kontext & Lösung

1 Und er [Jesus] sprach zu seinen Jüngern: Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! 2 In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen. Wenn’s nicht so wäre, so wollte ich zu euch sagen: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten. 3 Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, so will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf dass ihr seid, wo ich bin. 4 Und wo ich hingehe, das wisst ihr, und den Weg wisst ihr auch. 5 Spricht zu ihm Thomas: Herr, wir wissen nicht, wo du hingehst; und wie können wir den Weg wissen? 6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. 7 Wenn ihr mich erkannt hättet, so würdet ihr auch meinen Vater kennen. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.
Johannes 14:1–7

»Jetzt sieht man das Licht nicht, das am Himmel hell leuchtet; wenn aber der Wind weht, so wird’s klar.« Wer sagte das wem?

  1. Der Prophet Nathan zu David.
  2. Elihu zum leidenden Hiob.
  3. Gott zum Volk Israel in der Wüste.

Was bedeutet das im Kontext?

  1. Gott lässt zwar zu, dass die Gerechten leiden, aber er hilft ihnen auch.
  2. Der Schöpfer hält diese Welt in der Hand und lenkt auch den Klimawandel.
  3. Auch wenn wir gesündigt haben, dürfen wir das Licht Gottes erneut sehen.
Bibel-Kontext & Lösung

[Elihu sprach zum leidenden Hiob:]

7 Er [Gott] wendet seine Augen nicht von dem Gerechten; sondern mit Königen auf dem Thron lässt er sie sitzen immerdar, dass sie hoch bleiben. […]. 15 Den Elenden wird er in seinem Elend erretten und dem Armen das Ohr öffnen in der Trübsal. […]. 23 Wer will ihm weisen seinen Weg, und wer will zu ihm sagen: »Du tust Unrecht?«
Hiob 36:7–23

21 Jetzt sieht man das Licht nicht, das am Himmel hell leuchtet; wenn aber der Wind weht, so wird’s klar. 22 Von Norden her kommt Gold; um Gott her ist schrecklicher Glanz. 23 Den Allmächtigen aber können wir nicht finden, der so groß ist von Kraft; das Recht und eine gute Sache beugt er nicht. 24 Darum müssen ihn fürchten die Leute; und er sieht keinen an, wie weise sie sind.
Hiob 37:21–24

Ein Mann baute sein Haus auf Felsen, der andere baute auf Sand. In welcher Situation sagte Jesus dieses Gleichnis?

  1. Als er im Tempel die Schriftgelehrten tadelte.
  2. Als er über den starken Glauben sprach, der Felsen versetzt.
  3. Zum Schluss seiner Bergpredigt.

Mit wem verglich Jesus den Mann, der sein Haus auf Sand baute?

  1. Wer sein Leben nicht auf Gottes Geboten gründet.
  2. Wer das Wort Gottes hört, aber nicht tut.
  3. Wer keine eigene Meinung hat.
Bibel-Kontext & Lösung

[Jesus sprach:] 24 Darum, wer diese meine Rede [die Bergpredigt] hört und tut sie, den vergleiche ich einem klugen Mann, der sein Haus auf einen Felsen baute. 25 Da nun ein Platzregen fiel und ein Gewässer kam und wehten die Winde und stießen an das Haus, fiel es doch nicht, denn es war auf einen Felsen gegründet.

26 Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der ist einem törichten Mann gleich, der sein Haus auf den Sand baute. 27 Da nun ein Platzregen fiel und kam ein Gewässer und wehten die Winde und stießen an das Haus, da fiel es und tat einen großen Fall.
Matthäus 7:24–27
Vgl. Matthäus 5:1–2 • Lukas 6:47–49

Was bedeutet im Kontext, die feurigen Kohlen auf das Haupt des Nächsten zu sammeln?

  1. Andere ermahnen, damit sie zum Nachdenken kommen.
  2. Den Ehebrechern vom ewigen Feuer predigen.
  3. Das Böse mit Gutem vergelten, z. B. Feinde speisen.

Was steht davor geschrieben?

  1. Rächt euch nicht selbst, sondern überlasst alles Gott.
  2. Der heilige Gott ist ein verzehrendes Feuer.
  3. Liebe deinen Nächsten, aber weise ihn auch zu Recht.

Was steht im nächsten Vers?

  1. «Die Geistestaufe ist wie ein verzehrendes Feuer».
  2. «Überwinde das Böse mit Gutem».
  3. «Heiraten ist besser als in fleischliche Glut geraten».
Bibel-Kontext & Lösung

19 Rächt euch selber nicht, meine Liebsten, sondern gebt Raum dem Zorn [Gottes]; denn es steht geschrieben: »Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.« 20 So nun deinen Feind hungert, so speise ihn; dürstet ihn, so tränke ihn. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln. 21 Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.
Römer 12:19–21

21 Hungert deinen Feind, so speise ihn mit Brot; dürstet ihn, so tränke ihn mit Wasser. 22 Denn du wirst feurige Kohlen auf sein Haupt häufen, und der Herr wird dir’s vergelten.
Sprüche 25:21–22

In welchem Kontext steht, dass Herodias Tochter vor Herodes tanzte und damit die Tötung von Johannes dem Täufer erzwang?

  1. Als Herodes meinte, dass Jesus der von den Toten auferstandene Johannes der Täufer sei, den er hinrichten ließ.
  2. Beim Bericht über die Intrige von Herodias, die zum Streit zwischen Herodes und Pilatus führte.
  3. Als Jesus die Folgen des sündhaften Lebens der Regierenden bemängelte, insbesondere des Herodes.
Bibel-Kontext & Lösung

1 Zu der Zeit kam das Gerücht von Jesus vor den Vierfürsten Herodes. 2 Und er sprach zu seinen Knechten: Dieser ist Johannes der Täufer; er ist von den Toten auferstanden, darum tut er solche Taten. 3 Denn Herodes hatte Johannes gegriffen, gebunden und in das Gefängnis gelegt wegen der Herodias, seines Bruders Philippus Frau. 4 Denn Johannes hatte zu ihm gesagt: Es ist nicht recht, dass du sie habest. 5 Und er hätte ihn gern getötet, fürchtete sich aber vor dem Volk; denn sie hielten ihn für einen Propheten.

6 Da aber Herodes seinen Jahrestag beging, da tanzte die Tochter der Herodias vor ihnen. Das gefiel Herodes wohl. 7 Darum verhieß er ihr mit einem Eid, er wollte ihr geben, was sie fordern würde. 8 Und wie sie zuvor von ihrer Mutter angestiftet war, sprach sie: Gib mir her auf einer Schüssel das Haupt Johannes des Täufers! 9 Und der König ward traurig; doch um des Eides willen und derer, die mit ihm zu Tisch saßen, befahl er’s ihr zu geben. 10 Und schickte hin und enthauptete Johannes im Gefängnis. 11 Und sein Haupt ward hergetragen in einer Schüssel und dem Mädchen gegeben; und sie brachte es ihrer Mutter. 12 Da kamen seine Jünger und nahmen seinen Leib und begruben ihn; und kamen und verkündigten das Jesus.
Matthäus 14:1–12
Vgl. Markus 6:14–29 • Lukas 9:7–9

Wann sagte Jesus das Gleichnis vom unfruchtbaren Feigenbaum?

  1. Jesus hatte Hunger und sah einen Feigenbaum, auf dem er nur Blätter fand, aber keine Früchte.
  2. Jesus sprach mit seinen Jüngern über die Frucht des Geistes.
  3. Es wurde Jesus von Galiläern berichteten, deren Blut Pilatus mit ihren Opfern vermischt hatte.

Welchen Gedanken sagte Jesus in diesem Kontext zweimal?

  1. »So wird jeder fruchtlose Baum ins Feuer geworfen.«
  2. »Die Frucht des Geistes ist allerlei Gütigkeit …«
  3. »So ihr euch nicht bessert, werdet ihr alle auch also umkommen.«

Worauf zielt dieses Gleichnis ab?

  1. Jeder Mensch ist Sünder und geht verloren, wenn er nicht Buße tut, obwohl Gott die Möglichkeit gibt.
  2. Ein guter Mensch vollbringt gute Werke, aber ein schlechter Mensch tut Böses.
  3. Die Christen sollen aus Dankbarkeit zu Gott gute Werke tun, damit andere es sehen und Gott preisen.
Bibel-Kontext & Lösung

1 Es waren aber zu der Zeit etliche dabei, die verkündigten ihm [Jesus] von den Galiläern, deren Blut Pilatus mit ihrem Opfer vermischt hatte. 2 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Meint ihr, dass diese Galiläer vor allen Galiläern Sünder gewesen sind, weil sie das erlitten haben? 3 Ich sage: Nein; sondern so ihr euch nicht bessert, werdet ihr alle auch also umkommen. 4 Oder meint ihr, dass die achtzehn, auf welche der Turm in Siloah fiel und erschlug sie, seien schuldig gewesen vor allen Menschen, die zu Jerusalem wohnen? 5 Ich sage: Nein; sondern so ihr euch nicht bessert, werdet ihr alle auch also umkommen.

6 Er sagte ihnen aber dies Gleichnis: Es hatte einer einen Feigenbaum, der war gepflanzt in seinem Weinberge; und er kam und suchte Frucht darauf und fand sie nicht. 7 Da sprach er zu dem Weingärtner: Siehe, ich bin nun drei Jahre lang alle Jahre gekommen und habe Frucht gesucht auf diesem Feigenbaum, und finde sie nicht. Haue ihn ab! Was hindert er das Land? 8 Er aber antwortete und sprach zu ihm: Herr, lass ihn noch dies Jahr, bis dass ich um ihn grabe und bedünge ihn, 9 ob er wollte Frucht bringen; wenn nicht, so haue ihn danach ab.
Lukas 13:1–9

Welche Personen lebten teilweise zur gleichen Zeit?

  1. Die Propheten Jeremia, Hesekiel und Daniel, sowie die Könige Zedekia und Nebukadnezar.
  2. Serubabel, Esra und Nehemia, sowie die Propheten Jesaja und Nahum.
  3. Die Propheten Jeremia, Daniel und Haggai, sowie Könige Josia und Ahasveros.
Bibel-Kontext & Lösung

1 Dies sind die Reden Jeremias […], 2 zu welchem geschah das Wort des Herrn zur Zeit Josias, des Sohnes Amons, des Königs in Juda, im dreizehnten Jahr seines Königreichs, 3 und hernach zur Zeit des Königs in Juda, Jojakims, des Sohnes Josias, bis ans Ende des elften Jahres Zedekias, des Sohnes Josias, des Königs in Juda, bis auf die Gefangenschaft Jerusalems im fünften Monat.
Jeremia 1:1–3

1 Im dreißigsten Jahr, am fünften Tage des vierten Monats, da ich [Hesekiel] war unter den Gefangenen [in Babylon] […]. 2 Derselbe fünfte Tag des Monats war eben im fünften Jahr, nachdem Jojachin, der König Judas, war gefangen weggeführt. 3 Da geschah des Herrn Wort zu Hesekiel, dem Sohn Busis, dem Priester, im Land der Chaldäer […].
Hesekiel 1:1–3

1 Im dritten Jahr des Reiches Jojakims, des Königs in Juda, kam Nebukadnezar, der König zu Babel, vor Jerusalem und belagerte es. 2 Und der Herr übergab ihm Jojakim, den König Judas […]. 3 Und der König sprach zu Aspenas, seinem obersten Kämmerer, er sollte aus den Kindern Israel vom königlichen Stamm und Herrenkindern wählen […]. 6 Unter diesen waren Daniel, Hananja, Misael und Asarja von den Kindern Juda.
Daniel 1:1–6
Vgl. 2. Könige 24:10–17

»Liebe Brüder, werdet nicht Kinder an dem Verständnis …« Bezüglich welches Thema wird es gesagt?

  1. Die besonderen Offenbarungen Gottes an Gläubige suchen und erforschen.
  2. In der Gemeinde in Sprachen reden, die Ungläubige oder Unkundige nicht verstehen.
  3. Die Gabe der Geisterunterscheidung. Nicht jedem Geist glauben, sondern diese prüfen.
Bibel-Kontext & Lösung

18 Ich danke meinem Gott, dass ich mehr mit Zungen rede denn ihr alle. 19 Aber ich will in der Gemeinde lieber fünf Worte reden mit meinem Sinn, auf dass ich auch andere unterweise, denn zehntausend Worte mit Zungen. 20 Liebe Brüder, werdet nicht Kinder an dem Verständnis; sondern an der Bosheit seid Kinder, an dem Verständnis aber seid vollkommen.

21 Im Gesetz steht geschrieben: »Ich will mit andern Zungen und mit andern Lippen reden zu diesem Volk, und sie werden mich auch also nicht hören, spricht der Herr.« 22 Darum sind die Zungen zum Zeichen nicht den Gläubigen, sondern den Ungläubigen; die Weissagung aber nicht den Ungläubigen, sondern den Gläubigen.

23 Wenn nun die ganze Gemeinde zusammenkäme an einen Ort und redeten alle mit Zungen, es kämen aber hinein Laien oder Ungläubige, würden sie nicht sagen, ihr wäret unsinnig? 24 So sie aber alle weissagten und käme dann ein Ungläubiger oder Laie hinein, der würde von ihnen allen gestraft und von allen gerichtet; 25 und also würde das Verborgene seines Herzens offenbar, und er würde also fallen auf sein Angesicht, Gott anbeten und bekennen, dass Gott wahrhaftig in euch sei.
1. Korinther 14:18–25

»Ich bin zum Gericht auf diese Welt gekommen, auf dass, die da nicht sehen, sehend werden, und die da sehen, blind werden.« In welchem Zusammenhang sagte Jesus das?

  1. Als er die Schriftgelehrten und Pharisäer kritisierte und sie blinde Blindenleiter nannte.
  2. Nachdem er einen Blindgeborenen geheilt hatte und dieser ihn als Herrn anbetete.
  3. Während er die Verkäufer und Käufer aus dem Tempel vertrieb.

Wen meinte Jesus mit sehend, aber blind geworden?

  1. Etliche der Pharisäer, die behaupteten, er sei nicht von Gott.
  2. Einen Blinden, der ausrief: Ich glaube, hilf meinem Unglauben.
  3. Die Verkäufer im Tempel, die nur Geldgeschäfte im Sinne hatten.
Bibel-Kontext & Lösung

13 Da führten sie ihn, der vorher blind war, zu den Pharisäern. 14 (Es war aber Sabbat, da Jesus die breiige Masse machte und seine Augen öffnete.) […]. 16 Da sprachen etliche der Pharisäer: Der Mensch ist nicht von Gott, weil er den Sabbat nicht hält. Die andern aber sprachen: Wie kann ein sündiger Mensch solche Zeichen tun? Und es ward eine Zwietracht unter ihnen. […].

24 Da riefen sie noch einmal den Menschen, der blind gewesen war, und sprachen zu ihm: Gib Gott die Ehre! Wir wissen, dass dieser Mensch [Jesus] ein Sünder ist. […]. 30 Der Mensch antwortete und sprach zu ihnen: […]. 33 Wäre dieser nicht von Gott, er könnte nichts tun. 34 Sie antworteten und sprachen zu ihm: Du bist ganz in Sünden geboren, und lehrst uns? Und stießen ihn hinaus.

35 Es kam vor Jesus, dass sie ihn ausgestoßen hatten. Und da er ihn fand, sprach er zu ihm: Glaubst du an den Sohn Gottes? 36 Er antwortete und sprach: Herr, welcher ist’s? Auf dass ich an ihn glaube. 37 Jesus sprach zu ihm: Du hast ihn gesehen, und der mit dir redet, der ist’s. 38 Er aber sprach: Herr, ich glaube! Und betete ihn an.

39 Und Jesus sprach: Ich bin zum Gericht auf diese Welt gekommen, auf dass, die da nicht sehen, sehend werden, und die da sehen, blind werden.

40 Und solches hörten etliche der Pharisäer, die bei ihm waren, und sprachen zu ihm: Sind wir denn auch blind? 41 Jesus sprach zu ihnen: Wäret ihr blind, so hättet ihr keine Sünde; nun ihr aber sprecht: »Wir sind sehend«, bleibt eure Sünde.
Johannes 9:13–41

Wem sagte Jesus das Gleichnis vom Gebet eines Pharisäers und eines Zöllners?

  1. Seinen Jüngern, die ihn darum baten, sie beten zu lehren.
  2. Menschen, die Jesus mittels einer Fangfrage in Verruf bringen wollten.
  3. Denjenigen, die sich selbst für gerecht hielten und die Übrigen verachteten.

Was sagte Jesus am Ende dieses Gleichnisses?

  1. »Weh euch Pharisäern, dass ihr gern obenan sitzt in den Syna­gogen und wollt gegrüßt sein auf dem Markt!«
  2. »Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viel Worte machen.«
  3. »Wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.«
Bibel-Kontext & Lösung

9 Er [Jesus] sagte aber zu etlichen, die sich selbst vermaßen, dass sie fromm wären, und verachteten die andern, ein solch Gleichnis: 10 Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, einer ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. 11 Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst also: Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner. 12 Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich habe. 13 Und der Zöllner stand von ferne, wollte auch seine Augen nicht aufheben gen Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig! 14 Ich sage euch: Dieser ging hinab gerechtfertigt in sein Haus vor jenem. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.
Lukas 18:9–14

Warum befahl Salomo, ein lebendes Kind zu halbieren?

  1. Weil das Baby einer Prostituierten gehörte.
  2. Salomo beschloss, seine königliche Macht zu beweisen.
  3. Salomo wollte die echte Mutter des Babys herausfinden.

Was wird vor diesem Vorfall beschrieben?

  1. Das Sterben des unehelichen Kindes von David.
  2. Gott schenkte Salomo eine einzigartige Weisheit.
  3. Salomo wurde sein Sohn Rehabeam geboren.

Wie reagierten die Israeliten darauf?

  1. Sie verurteilen Salomos Vorgehen aufs Schärfste, weil sie an seiner Weisheit zweifelten.
  2. Sie organisierten ein großes Fest für alle lebenden Babys im ganzen Land.
  3. Sie fürchteten Salomo, weil er mit Gottes Weisheit richten konnte.
Bibel-Kontext & Lösung

5 Und der Herr erschien Salomo zu Gibeon im Traum des Nachts, und Gott sprach: Bitte, was ich dir geben soll! 6 Salomo sprach: […] 9 So wollest du deinem Knecht geben ein gehorsames Herz, dass er dein Volk richten möge und verstehen, was gut und böse ist. Denn wer vermag dies dein mächtiges Volk zu richten? 10 Das gefiel dem Herrn wohl, dass Salomo um ein solches bat. 11 Und Gott sprach zu ihm: Weil du solches bittest und bittest nicht um langes Leben noch um Reichtum noch um deiner Feinde Seele, sondern um Verstand, Gericht zu hören, 12 siehe, so habe ich getan nach deinen Worten. Siehe, ich habe dir ein weises und verständiges Herz gegeben, dass deinesgleichen vor dir nicht gewesen ist und nach dir nicht aufkommen wird. […].

16 Zu der Zeit kamen zwei Huren zum König und traten vor ihn. […]. 23 Und der König sprach: Diese spricht: Mein Sohn lebt, und dein Sohn ist tot; jene spricht: Nicht also; dein Sohn ist tot, und mein Sohn lebt. 24 Und der König sprach: Holt mir ein Schwert her! […]. 25 Teilt das lebendige Kind in zwei Teile und gebt dieser die Hälfte und jener die Hälfte. 26 Da sprach die Frau, dessen Sohn lebte, zum König (denn ihr mütterliches Herz entbrannte über ihren Sohn): Ach, mein Herr, gebt ihr das Kind lebendig und tötet es nicht! Jene aber sprach: Es sei weder mein noch dein; lasst es teilen! 27 Da antwortete der König und sprach: Gebt dieser das Kind lebendig und tötet’s nicht; die ist seine Mutter. 28 Und das Urteil, das der König gefällt hatte, erscholl vor dem ganzen Israel, und sie fürchteten sich vor dem König; denn sie sahen, dass die Weisheit Gottes in ihm war, Gericht zu halten.
1. Könige 3:5–28

Wer – nach dem Kontext vom 1. Timotheusbrief – hat den Glauben verleugnet und ist schlimmer als ein Heide?

  1. Wer die ihm anvertraute Gabe des Geistes vernachlässigt, etwa die Weissagung.
  2. Wer die Gnade Gottes erkennt, aber nicht annimmt.
  3. Wer die Seinen nicht versorgt, etwa seine verwitwete Mutter oder seine Großmutter.
Bibel-Kontext & Lösung

3 Ehre die Witwen, welche rechte Witwen sind. 4 So aber eine Witwe Kinder oder Enkel hat, solche lass zuvor lernen, ihre eigenen Häuser göttlich regieren und den Eltern Gleiches vergelten; denn das ist wohl getan und angenehm vor Gott. 5 Das ist aber eine rechte Witwe, die einsam ist, die ihre Hoffnung auf Gott stellt und bleibt am Gebet und Flehen Tag und Nacht. 6 Welche aber in Wollüsten lebt, die ist lebendig tot. 7 Solches gebiete, auf dass sie untadelig seien. 8 So aber jemand die Seinen, sonderlich seine Hausgenossen, nicht versorgt, der hat den Glauben verleugnet und ist ärger denn ein Heide.
1. Timotheus 5:3–8

In welchem Kontext wird gesagt, dass Pferde mit Zäumen und Schiffe vom kleinen Steuerruder gelenkt werden?

  1. Jede Gemeinde, auch eine sehr große, braucht nur zwei bis drei Älteste, die sie führen.
  2. Nicht viele Brüder sollen Lehrer werden, denn alle verfehlen sich im Wort, weil unsere Zunge alles beeinflusst.
  3. Die Christen sollen sich auch in Kleinigkeiten nicht mit Ungläubigen vereinen, um nicht auf falsche Wege gelenkt zu werden.
Bibel-Kontext & Lösung

1 Liebe Brüder, dränge sich nicht jedermann, Lehrer zu sein, und wisst, dass wir desto mehr Urteil empfangen werden. 2 Denn wir fehlen alle mannigfaltig. Wer aber auch in keinem Wort fehlt, der ist ein vollkommener Mann und kann auch den ganzen Leib im Zaum halten. 3 Siehe, die Pferde halten wir in Zäumen, dass sie uns gehorchen, und wir lenken ihren ganzen Leib. 4 Siehe, die Schiffe, ob sie wohl so groß sind und von starken Winden getrieben werden, werden sie doch gelenkt mit einem kleinen Ruder, wo der hin will, der es regiert. 5 Also ist auch die Zunge ein kleines Glied und richtet große Dinge an. Siehe, ein kleines Feuer, welch einen Wald zündet’s an! 6 Und die Zunge ist auch ein Feuer, eine Welt voll Ungerechtigkeit. Also ist die Zunge unter unsern Gliedern und befleckt den ganzen Leib und zündet an allen unsern Wandel, wenn sie von der Hölle entzündet ist.

7 Denn alle Natur der Tiere und der Vögel und der Schlangen und der Meerwunder wird gezähmt und ist gezähmt von der menschlichen Natur; 8 aber die Zunge kann kein Mensch zähmen, das unruhige Übel voll tödlichen Giftes.
Jakobus 3:1–8

»Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus.« Worüber spricht Paulus im Kontext?

  1. Er habe einen großen Glauben, der auch Berge versetzt.
  2. Er habe in Christus die Freiheit, sich nicht an jüdische Gebräuche zu halten.
  3. Er habe gelernt, im Überfluss und in Armut zu leben.
Bibel-Kontext & Lösung

10 Ich bin aber hocherfreut in dem Herrn, dass ihr wieder wacker geworden seid, für mich zu sorgen; wiewohl ihr allewege gesorgt habt, aber die Zeit hat’s nicht zugelassen. 11 Nicht sage ich das des Mangels halben; denn ich habe gelernt, worin ich bin, mir genügen zu lassen. 12 Ich kann niedrig sein und kann hoch sein; ich bin in allen Dingen und bei allen geschickt, beides, satt sein und hungern, beides, übrig haben und Mangel leiden. 13 Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus. 14 Doch ihr habt wohl getan, dass ihr euch meiner Trübsal angenommen habt.
Philipper 4:10–14

Wie wird der Leviathan im Buch Hiob bezeichnet?

  1. Der große Drache – die alte Schlange.
  2. Ein König über alle Stolzen (Tiere).
  3. Das Ungeheuer im nordischen See.

Warum wird Leviathan im Buch Hiob beschrieben?

  1. Als Gegenüberstellung der Begrenztheit des Menschen und der Allmacht Gottes.
  2. Damit wird prophetisch die Existenz des Ungeheuers von Loch Ness bestätigt.
  3. Hiob zeigt mit der Beschreibung des Leviathans, dass er die Schöpfung Gottes erforscht.
Bibel-Kontext & Lösung

6 Und der Herr antwortete Hiob aus dem Sturm und sprach: 7 Gürte wie ein Mann deine Lenden; ich will dich fragen, lehre mich! 8 Solltest du mein Urteil zunichtemachen und mich verdammen, dass du gerecht seist? 9 Hast du einen Arm wie Gott, und kannst mit gleicher Stimme donnern, wie er tut? 10 Schmücke dich mit Pracht und erhebe dich; ziehe Majestät und Herrlichkeit an! 11 Streue den Zorn deines Grimmes aus; schaue an die Hochmütigen, wo sie sind, und demütige sie! 12 Ja, schaue die Hochmütigen, wo sie sind, und beuge sie; und zermalme die Gottlosen, wo sie sind! […]. 25 Kannst du den Leviathan ziehen mit dem Hamen und seine Zunge mit einer Schnur fassen? 26 Kannst du ihm eine Angel in die Nase legen und mit einem Stachel ihm die Backen durchbohren?
Hiob 40:6–26

17 Wenn er [Leviathan] sich erhebt, so entsetzen sich die Starken; und wenn er daherbricht, so ist keine Gnade da. […]. 26 Er verachtet alles, was hoch ist; er ist ein König über alles stolze Wild.
Hiob 41:17–26

1 Und Hiob antwortete dem Herrn und sprach: 2 Ich erkenne, dass du alles vermagst und nichts, das du dir vorgenommen, ist dir zu schwer. […]. 5 Ich hatte von dir mit den Ohren gehört; aber nun hat mein Auge dich gesehen. 6 Darum spreche ich mich schuldig und tue Buße in Staub und Asche.
Hiob 42:1–6

Warum sagte Jesus das Gleichnis von den anvertrauten Pfunden?

  1. Da er nahe bei Jerusalem war, meinten einige, das Reich Gottes würde bald offenbart werden.
  2. Er antwortete seinen Jüngern auf die Frage, welchen Lohn sie im Himmel bekommen würden.
  3. Weil einige Zöllner wissen wollten, ob es richtig sei, den anderen Geld auszuleihen.

Was sagt Jesus damit in Bezug auf sich selbst?

  1. Er ist ein barmherziger Richter, der alles vergibt.
  2. Er wird zuerst verworfen, dann in den Himmel gehen und später als Herr wiederkommen.
  3. Er ist berechtigt, auch das zu fordern, was ihm nicht gehört.

Was sagt Jesus damit in Bezug auf Menschen?

  1. »Seid fröhlich; es wird euch im Himmel belohnt werden.«
  2. »So ihr nun in dem ungerechten Mammon nicht treu seid, wer will euch das Wahrhaftige vertrauen?«
  3. »Wer da hat, dem wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat.«
Bibel-Kontext & Lösung

9 Jesus aber sprach zu ihm [Zachäus]: Heute ist diesem Haus Heil widerfahren, zumal er auch Abrahams Sohn ist. 10 Denn des Menschen Sohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist. 11 Da sie nun zuhörten, sagte er weiter ein Gleichnis, darum dass er nahe bei Jerusalem war und sie meinten, das Reich Gottes sollte alsbald offenbart werden, 12 und sprach: Ein Edler zog ferne in ein Land, dass er ein Reich einnähme und dann wiederkäme. 13 Dieser forderte zehn seiner Knechte und gab ihnen zehn Pfund und sprach zu ihnen: Handelt, bis dass ich wiederkomme! 14 Seine Bürger aber waren ihm feind und schickten Botschaft ihm nach und ließen sagen: Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrsche. 15 Und es begab sich, da er wiederkam, nachdem er das Reich eingenommen hatte, hieß er dieselben Knechte fordern, welchen er das Geld gegeben hatte, dass er wüsste, was ein jeglicher gehandelt hätte. 16 Da trat herzu der erste und sprach: Herr, dein Pfund hat zehn Pfund erworben. 17 Und er sprach zu ihm: Ei, du frommer Knecht, weil du im Geringsten treu gewesen bist, sollst du Macht haben über zehn Städte. […]. 20 Und der dritte kam und sprach: Herr, siehe da, hier ist dein Pfund, welches ich habe im Schweißtuch behalten; 21 ich fürchtete mich vor dir, denn du bist ein harter Mann: Du nimmst, was du nicht hingelegt hast, und erntest, was du nicht gesät hast. 22 Er sprach zu ihm: Aus deinem Munde richte ich dich, du Schalk. […]. 24 Nehmt das Pfund von ihm und gebt’s dem, der zehn Pfund hat. […]. 26 Ich sage euch aber: Wer da hat, dem wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat.
Lukas 19:9–26

»Wir aber, die wir stark sind, sollen der Schwachen Gebrechlichkeit tragen …« Was ist damit im Kontext gemeint?

  1. Die armen Christen sollen von reichen Glaubensgeschwistern finanziell unterstützt werden.
  2. Die geistlich starken Christen sollen für diejenigen beten, die vom Glauben abgefallen sind.
  3. Nicht über die persönlichen Meinungen streiten, sondern einander annehmen.

Welches praktische Beispiel wird hier erwähnt?

  1. Die ersten Gemeinden sammelten Spenden für die armen Christen in Jerusalem.
  2. Kein Wein trinken, wenn es dem Bruder ein Anstoß ist und ihn schwach machen könnte.
  3. Jesus betete für den vom Glauben abgefallenen Judas.
Bibel-Kontext & Lösung

14:1 Den Schwachen im Glauben nehmt auf und verwirrt die Gewissen nicht. 2 Einer glaubt, er möge allerlei essen; welcher aber schwach ist, der isst Kraut. 3 Welcher isst, der verachte den nicht, der da nicht isst; und welcher nicht isst, der richte den nicht, der da isst; denn Gott hat ihn aufgenommen. […]. 7 Denn unser keiner lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber. […].

13 Darum lasst uns nicht mehr einer den andern richten; sondern das richtet vielmehr, dass niemand seinem Bruder einen Anstoß oder Ärgernis darstelle. […]. 19 Darum lasst uns dem nachstreben, was zum Frieden dient und was zur Besserung untereinander dient. […]. 21 Es ist besser, du isst kein Fleisch und trinkst keinen Wein und tust nichts, daran sich dein Bruder stößt oder ärgert oder schwach wird.

15:1 Wir aber, die wir stark sind, sollen der Schwachen Gebrechlichkeit tragen und nicht Gefallen an uns selber haben. 2 Es stelle sich ein jeglicher unter uns also, dass er seinem Nächsten gefalle zum Guten, zur Besserung. 3 Denn auch Christus nicht an sich selber Gefallen hatte […].
Römer 14:1–21, 15:1–3

Was ist laut der Beschreibung in Jesaja 58 ein gottgefälliges Fasten?

  1. Böses lassen und Gutes tun: Hungrige speisen, helfen …
  2. Mindestens drei Tage lang in Sacktuch und Asche beten.
  3. Auf jegliche Gespräche über das Alltägliche verzichten.
Bibel-Kontext & Lösung

5 Sollte das ein Fasten sein, das ich [Gott] erwählen soll, dass ein Mensch seinem Leibe des Tages übel tue oder seinen Kopf hänge wie ein Schilf oder auf einem Sack und in der Asche liege? Wollt ihr das ein Fasten nennen und einen Tag, dem Herrn angenehm? 6 Das ist aber ein Fasten, das ich erwähle: Lass los, welche du mit Unrecht gebunden hast; lass ledig, welche du beschwerst; gib frei, welche du drängst; reiß weg allerlei Last; 7 brich dem Hungrigen dein Brot, und die, so im Elend sind, führe ins Haus; so du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entziehe dich nicht von deinem Fleisch. 8 Alsdann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Besserung wird schnell wachsen, und deine Gerechtigkeit wird vor dir her gehen, und die Herrlichkeit des Herrn wird dich zu sich nehmen.
Jesaja 58:5–8

Wer gleicht einer vom Wind getriebenen Meereswoge?

  1. Ein Betrunkener.
  2. Ein Zweifler.
  3. Einer, der vom Geist Gottes erfüllt wird.

Um was geht es in diesem Vergleich?

  1. Die Taufe mit dem Heiligen Geist.
  2. Gott im Glauben um Weisheit bitten.
  3. Kein ausschweifendes Leben führen.

Wie wird ein solcher Mensch noch genannt?

  1. Ein Mensch mit geteiltem Herzen.
  2. Ein Prophet Gottes.
  3. Ein fleischlicher Christ.
Bibel-Kontext & Lösung

5 So aber jemand unter euch Weisheit mangelt, der bitte Gott, der da gibt einfältig jedermann und rügt niemand, so wird sie ihm gegeben werden. 6 Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer da zweifelt, der ist gleich wie die Meereswoge, die vom Winde getrieben und gewebt wird. 7 Solcher Mensch denke nicht, dass er etwas von dem Herrn empfangen werde. 8 Ein Zweifler ist unbeständig in allen seinen Wegen.
Jakobus 1:5–8

»Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe.« Wann und wem sagte Jesus das?

  1. Zu der Volksmenge bei der Speisung von 5000 Menschen.
  2. Zu Martha und Maria, als er Lazarus von den Toten auferweckte.
  3. Zu seinen Jüngern beim letzten Abendmahl.

Was bewirkt das Einhalten dieses Gebotes?

  1. An der Liebe untereinander werden die Jünger von Jesus als solche von anderen erkannt.
  2. Die Liebe der Menschen untereinander kann diese gefallene Welt zum Guten verändern.
  3. Die Liebe der Christen untereinander bewirkt den wahren Frieden im Herzen.
Bibel-Kontext & Lösung

1 Vor dem Fest aber der Ostern [Passah], da Jesus erkannte, dass seine Zeit gekommen war, dass er aus dieser Welt ginge zum Vater: Wie er hatte geliebt die Seinen, die in der Welt waren, so liebte er sie bis ans Ende. 2 Und bei dem Abendessen [Abendmahl], da schon der Teufel hatte dem Judas, Simons Sohn, dem Ischariot, ins Herz gegeben, dass er ihn verriete […].

5 Darnach goss er Wasser in ein Becken, hob an, den Jüngern die Füße zu waschen, und trocknete sie mit dem Schurz, damit er umgürtet war. […].

12 Da er nun ihre Füße gewaschen hatte, nahm er seine Kleider und setzte sich wieder nieder und sprach abermals zu ihnen: Wisst ihr, was ich euch getan habe? 13 Ihr heißt mich Meister und Herr und sagt recht daran, denn ich bin es auch. 14 So nun ich, euer Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, so sollt ihr auch euch untereinander die Füße waschen. 15 Ein Beispiel habe ich euch gegeben, dass ihr tut, wie ich euch getan habe. […].

31 Da er [Judas] aber hinausgegangen war, spricht Jesus: Nun ist des Menschen Sohn verklärt, und Gott ist verklärt in ihm. […].

34 Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, auf dass auch ihr einander liebhabt. 35 Dabei wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, so ihr Liebe untereinander habt.
Johannes 13:1–35

In welchem Kontext – nach Matthäusevangelium – sagte Jesus das Gleichnis von Sämann?

  1. Als Antwort darauf, wie das Wort Gottes, das Evangelium, gepredigt werden soll.
  2. Bevor er dem Volk mehrere Gleichnisse vom Himmelreich sagte.
  3. Als die Pharisäer sich darüber aufregten, dass er mit Sündern über Gott sprach.

Was wird mit diesem Gleichnis veranschaulicht?

  1. Wie die Christen sollen evangelisieren, also das Wort Gottes säen.
  2. Wie die Menschen das Wort Gottes, das Wort vom Reich der Himmel hören.
  3. Was der Mensch sät, das wird er auch ernten müssen.
Bibel-Kontext & Lösung

1 An demselben Tage ging Jesus aus dem Haus und setzte sich an das Meer. 2 Und es versammelte sich eine große Volksmenge zu ihm, also dass er in das Schiff trat und saß, und alles Volk stand am Ufer. 3 Und er redete zu ihnen mancherlei durch Gleichnisse und sprach: [Es folgt das Gleichnis vom Sämann …].

10 Und die Jünger traten zu ihm und sprachen: Warum redest du zu ihnen durch Gleichnisse? 11 Er antwortete und sprach: Euch ist’s gegeben, dass ihr das Geheimnis des Himmelreichs versteht; diesen aber ist’s nicht gegeben. […].

18 So hört nun ihr dieses Gleichnis von dem Sämann: 19 Wenn jemand das Wort von dem Reich hört und nicht versteht, so kommt der Arge und reißt hinweg, was da gesät ist in sein Herz; und das ist der, bei welchem an dem Wege gesät ist. 20 Das aber auf das Steinige gesät ist, das ist, wenn jemand das Wort hört und es alsbald aufnimmt mit Freuden; 21 aber er hat nicht Wurzel in sich, sondern er ist wetterwendisch: Wenn sich Trübsal und Verfolgung erhebt um des Wortes willen, so ärgert er sich alsbald. 22 Das aber unter die Dornen gesät ist, das ist, wenn jemand das Wort hört, und die Sorge dieser Welt und der Betrug des Reichtums erstickt das Wort, und er bringt nicht Frucht. 23 Das aber in das gute Land gesät ist, das ist, wenn jemand das Wort hört und versteht es und dann auch Frucht bringt; und etlicher trägt hundertfältig, etlicher aber sechzigfältig, etlicher dreißigfältig.
Matthäus 13:1–23
Vgl. Markus 4:1–20 • Lukas 8:4–15

Wem sagte Gott: »Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an«?

  1. Der Gemeinde in Laodizea.
  2. Den ungläubigen Heiden.
  3. Den Juden in Jerusalem.

Was macht Gott mit dem, der ihn hineinlässt?

  1. In den Himmel entrücken.
  2. Für alle Sünden bestrafen.
  3. Zusammen mit ihm ein Mahl essen.

Was sagt Gott noch in diesem Kontext?

  1. »Lasst keine falschen Propheten hinein, die verführen!«
  2. »Und siehe, eine Tür war aufgetan im Himmel …«
  3. »Welche ich liebhabe, die strafe und züchtige ich.«
Bibel-Kontext & Lösung

1:17 Und als ich [Johannes] ihn [Jesus] sah, fiel ich zu seinen Füßen wie ein Toter; und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte 18 und der Lebendige; ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel der Hölle und des Todes. 19 Schreibe, was du gesehen hast, und was da ist, und was geschehen soll darnach. […].

3:14 Und dem Engel der Gemeinde zu Laodizea schreibe: Das sagt, der Amen heißt, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes: 15 Ich weiß deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist. Ach, dass du kalt oder warm wärest! […].

19 Welche ich liebhabe, die strafe und züchtige ich. So sei nun fleißig und tue Buße! 20 Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. So jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich eingehen und das Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.

21 Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie ich überwunden habe und mich gesetzt mit meinem Vater auf seinen Thron. 22 Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!
Offenbarung 1:17–19, 3:14–22

»Ein Tag vor dem Herrn ist wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag.« In welchem Kontext steht dieser Satz?

  1. Das Datum vom Weltende kann mittels folgender Formel berechnet werden: 1000 Jahre = 1 Tag.
  2. Der Tag des Herrn kommt wie ein Dieb in der Nacht, also unerwartet.
  3. Im Tausendjährigen Reich wird es keine Zeit mehr geben, denn Gott ist ewig.
Bibel-Kontext & Lösung

7 Also auch der Himmel, der jetzt ist, und die Erde werden durch sein Wort gespart, dass sie zum Feuer behalten werden auf den Tag des Gerichts und der Verdammnis der gottlosen Menschen. 8 Eins aber sei euch nicht verborgen, ihr Lieben, dass ein Tag vor dem Herrn ist wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag. 9 Der Herr verzieht nicht die Verheißung, wie es etliche für einen Verzug achten; sondern er hat Geduld mit uns und will nicht, dass jemand verloren werde, sondern dass sich jedermann zur Buße kehre. 10 Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb in der Nacht, an welchem die Himmel zergehen werden mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden verbrennen.
2. Petrus 3:7–10

Wofür stehen die Huren Ohola und Oholiba im Gleichnis aus dem Buch Hesekiel?

  1. Ohola steht für das Reich der Assyrer, Oholiba für Ägypten.
  2. Ohola bedeutet Samaria, die Hauptstadt von Israel. Oholiba bedeutet Jerusalem, die Hauptstadt von Juda.
  3. Ohola und Oholiba sind Sinnbilder für Rahab und ihre Freundin, die in Jericho lebten.

Was bedeutet die Hurerei in diesem Zusammenhang?

  1. Untreue gegenüber Gott: Israel diente assyrischen Götzen, und Juda diente den babylonischen Götzen.
  2. Das sündhafte Geschäft der Hure Rahab und ihresgleichen.
  3. Das ausschweifende Leben der heidnischen Könige. Vor allem das unkeusche Leben des Königs Nebukadnezars.

Warum schütze Gott Ohola und Oholiba nicht vor Feinden?

  1. Sie sollten durch Prüfungen im Glauben gestärkt werden.
  2. Sie missachteten das Gebot: Du sollst nicht ehebrechen.
  3. Sie wandten sich von Gott ab; und durch die Strafe sollten sie erkennen, dass Gott der HERR ist.
Bibel-Kontext & Lösung

2 Es waren zwei Frauen, einer Mutter Töchter. 3 Die trieben Hurerei in Ägypten […]. 4 Die große heißt Ohola und ihre Schwester Oholiba. […]. Und Ohola heißt Samaria und Oholiba Jerusalem.

5 Ohola trieb Hurerei, da ich [Gott] sie genommen hatte, und brannte gegen ihre Buhlen, nämlich gegen die Assyrer […]. 7 Und sie buhlte mit allen schönen Gesellen in Assyrien und verunreinigte sich mit allen ihren Götzen […]. 9 Da übergab ich sie in die Hand ihrer Buhlen, den Kindern Assur […].

11 Da es aber ihre Schwester Oholiba sah, entbrannte sie noch viel ärger denn jene […]; 12 und entbrannte gegen die Kinder Assur […]. 14 Aber diese trieb ihre Hurerei mehr. Denn da sie sah gemalte Männer an der Wand in roter Farbe, die Bilder der Chaldäer […], 16 entbrannte sie gegen sie […]. 17 Als nun die Kinder Babels zu ihr kamen, bei ihr zu schlafen nach der Liebe, verunreinigten sie dieselbe mit ihrer Hurerei […]. 22 Darum, Oholiba, so spricht Gott der HERR: Siehe, ich will deine Buhlen, deren du müde bist geworden, wider dich erwecken […], 23 nämlich die Kinder Babels und alle Chaldäer […] und alle Assyrer mit ihnen […]. 25 Sie sollen deine Söhne und Töchter wegnehmen und das Übrige mit Feuer verbrennen. […]. 35 Darum so spricht Gott der HERR: Darum dass du mein vergessen und mich hinter deinen Rücken geworfen hast, so trage auch nun deine Unzucht und deine Hurerei. […]. 46 Also spricht Gott der HERR: Führe einen großen Haufen über sie herauf und gib sie zu Raub und Beute […]. 49 Und man soll eure Unzucht auf euch legen, und ihr sollt eurer Götzen Sünden tragen, auf dass ihr erfahrt, dass ich Gott der HERR bin.
Hesekiel 23:2–49

»Denn alle Kreatur [die Schöpfung] Gottes ist gut, und nichts ist verwerflich …« Was steht weiter?

  1. »Außer den unreinen Tieren, die Gott durch seinen Knecht Mose verboten hat.«
  2. »Die Speise dem Bauch und der Bauch der Speise; aber Gott wird diesen und jene zunichtemachen.«
  3. »Das mit Danksagung empfangen wird; denn es wird geheiligt durch das Wort Gottes und Gebet.«

Um was geht es im Zusammenhang?

  1. Um teuflische Irrlehren, die unter anderem Speisen zu genießen verbieten, die Gott geschaffen hat.
  2. Um die gesunde Lebensweise, vor allem in Bezug auf die unreinen Speisen, die Gott in der Bibel festlegte.
  3. Um Gottes Wort als geistliche Speise, die das Herz stärkt, wenn es betend angenommen wird.
Bibel-Kontext & Lösung

1 Der Geist aber sagt deutlich, dass in den letzten Zeiten werden etliche von dem Glauben abtreten und anhängen den verführerischen Geistern und Lehren der Teufel 2 durch die, so in Heuchelei Lügen reden und Brandmal in ihrem Gewissen haben, 3 die da gebieten, nicht zu heiraten und zu meiden die Speisen, die Gott geschaffen hat, zu nehmen mit Danksagung, den Gläubigen und denen, die die Wahrheit erkennen. 4 Denn alle Kreatur [die Schöpfung] Gottes ist gut, und nichts ist verwerflich, das mit Danksagung empfangen wird; 5 denn es wird geheiligt durch das Wort Gottes und Gebet.
1. Timotheus 4:1–5

Weil ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert, muss der alte Sauerteig weggetan werden. Was ist damit im Kontext gemeint?

  1. Einen, der sich Christ nennt, aber in der Unzucht lebt, aus der Gemeinde ausschließen.
  2. Die alten verborgenen Sünden öffentlich vor der ganzen Gemeinde bekennen.
  3. Die alttestamentlichen Vorschriften nicht mit dem Neuen Testament vermischen.
Bibel-Kontext & Lösung

1 Es geht eine gemeine Rede, dass Hurerei unter euch ist, und eine solche Hurerei, davon auch die Heiden nicht zu sagen wissen: dass einer seines Vaters Frau habe. 2 Und ihr seid aufgeblasen und habt nicht vielmehr Leid getragen, auf dass, der das Werk getan hat, von euch weggetan würde […].

6 Euer Ruhm ist nicht fein. Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert? 7 Darum fegt den alten Sauerteig aus, auf dass ihr ein neuer Teig seid […].

11 Nun aber habe ich euch geschrieben, ihr sollt nichts mit ihnen zu schaffen haben, so jemand sich lässt einen Bruder nennen, und ist ein Hurer oder ein Geiziger oder ein Abgöttischer oder ein Lästerer oder ein Trunkenbold oder ein Räuber; mit dem sollt ihr auch nicht essen.

12 Denn was gehen mich die draußen an, dass ich sie sollte richten? Richtet ihr nicht, die drinnen sind? 13 Gott aber wird, die draußen sind, richten. Tut von euch selbst hinaus, wer da böse ist.
1. Korinther 5:1–13

Was oder wer wird im alttestamentlichen Buch des Propheten Jeremias »Die Klagelieder« beweint?

  1. Die Stadt Samaria, die von Assyrern zerstört wurde, da sich Salomos Königreich gespalten hatte.
  2. König Saul und sein Sohn Jonathan, die bei einer Schlacht von Philistern getötet wurden.
  3. Jerusalem und der Tempel, die durch Babylonier zerstört wurden – infolge der Gottlosigkeit der Israeliten.
Bibel-Kontext & Lösung

1:1 Wie liegt die Stadt so wüst, die voll Volks war! Sie ist wie eine Witwe, die Fürstin unter den Heiden; und die eine Königin in den Ländern war, muss nun dienen. […]. 8 Jerusalem hat sich versündigt; darum muss sie sein wie eine unreine Frau […]. 10 Der Feind hat seine Hand an alle ihre Kostbarkeiten gelegt; denn sie musste zusehen, dass die Heiden in ihr Heiligtum gingen, von denen du [Gott] geboten hast, sie sollten nicht in deine Gemeinde kommen. […].

2:8 Der Herr hat gedacht zu verderben die Mauer der Tochter Zion [Jerusalems]; er hat die Richtschnur gezogen und seine Hand nicht abgewendet, bis er sie vertilgte; die Zwinger stehen kläglich, und die Mauer liegt jämmerlich. […].

4:22 Aber deine Missetat hat ein Ende, du Tochter Zion; er [Gott] wird dich nicht mehr lassen wegführen. […].

5:16 Die Krone unseres Hauptes ist abgefallen. O weh, dass wir so gesündigt haben! […]. 21 Bringe uns, Herr, wieder zu dir, dass wir wieder heimkommen; erneure unsre Tage wie vor alters!
Klagelieder 1:1–10; 2:8; 4:22; 5:16–21
Vgl. Zerstörung von Jerusalem: 2. Könige 25 • 2. Chronik 36:1–21 • Jeremia 39:1–10; 52

Wann sagte Jesus das Gleichnis vom barmherzigen Samariter?

  1. Ein Pharisäer fragte ihn danach, welches der Gebote das wichtigste sei.
  2. Einer der Jünger wollte wissen, ob alle Menschen geliebt werden sollen.
  3. Ein Schriftgelehrter versuchte ihn mit einer Frage zum ewigen Leben und rechtfertigte dabei sich selbst.

Wer ist laut diesem Gleichnis der Nächste?

  1. Jeder Mensch ist für die anderen der Nächste.
  2. Derjenige, der einem Leidenden die Barmherzigkeit erweist.
  3. Für einen Juden ist auch ein Samariter sein Nächster.

Was geschah im Anschluss an dieses Gleichnis?

  1. Einige wurden zornig und wollten Jesus ergreifen.
  2. Jesus sagte dem Schriftgelehrten, er soll barmherzig sein.
  3. Die Samariter haben Jesus zum Übernachten eingeladen.
Bibel-Kontext & Lösung

25 Und siehe, da stand ein Schriftgelehrter auf, versuchte ihn [Jesus] und sprach: Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben erbe? 26 Er aber sprach zu ihm: Wie steht im Gesetz geschrieben? Wie liest du? 27 Er antwortete und sprach: »Du sollst Gott, deinen Herrn, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüte, und deinen Nächsten wie dich selbst.« 28 Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tue das, so wirst du leben. 29 Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesu: Wer ist denn mein Nächster?

30 Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab gen Jericho und fiel unter die Mörder; die zogen ihn aus und schlugen ihn und gingen davon und ließen ihn halbtot liegen. 31 Es traf sich aber gerade, dass ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und da er ihn sah, ging er vorüber. 32 Desgleichen auch ein Levit; da er kam zu der Stelle und sah ihn, ging er vorüber. 33 Ein Samariter aber reiste und kam dahin; und da er ihn sah, jammerte ihn sein, 34 ging zu ihm, verband ihm seine Wunden und goss darauf Öl und Wein und hob ihn auf sein Tier und führte ihn in die Herberge und pflegte sein. 35 Des anderen Tages reiste er und zog heraus zwei Groschen und gab sie dem Wirt und sprach zu ihm: Pflege sein; und so du was mehr wirst tun, will ich dir’s bezahlen, wenn ich wiederkomme.

36 Welcher unter diesen dreien, denkst du, sei der Nächste gewesen dem, der unter die Mörder gefallen war? 37 Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Da sprach Jesus zu ihm: So gehe hin und tue desgleichen!
Lukas 10:25–37

Wen sollen die Christen nicht in ihre Häuser aufnehmen und nicht grüßen?

  1. Verführer und Antichristen, die lehren, dass Christus nicht im Fleisch gekommen ist.
  2. Ungläubige, die bestreiten, dass Gott der Bibel diese Welt erschaffen hat.
  3. Glaubensgeschwister, die in einigen Fragen nicht die Meinung der örtlichen Gemeinde vertreten.
Bibel-Kontext & Lösung

1 Der Älteste [Johannes]: der auserwählten Herrin und ihren Kindern, die ich liebhabe in der Wahrheit, und nicht allein ich, sondern auch alle, die die Wahrheit erkannt haben, 2 um der Wahrheit willen, die in uns bleibt und bei uns sein wird in Ewigkeit. 3 Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, dem Vater, und von dem Herrn Jesus Christus, dem Sohn des Vaters, in der Wahrheit und in der Liebe, sei mit euch!

4 Ich bin sehr erfreut, dass ich gefunden habe unter deinen Kindern, die in der Wahrheit wandeln, wie wir ein Gebot vom Vater empfangen haben. […].

7 Denn viele Verführer sind in die Welt gekommen, die nicht bekennen Jesus Christus, dass er in das Fleisch gekommen ist. Das ist der Verführer und der Widerchrist [Antichrist]. 8 Seht euch vor, dass wir nicht verlieren, was wir erarbeitet haben, sondern vollen Lohn empfangen. 9 Wer übertritt und bleibt nicht in der Lehre Christi, der hat keinen Gott; wer in der Lehre Christi bleibt, der hat beide, den Vater und den Sohn. 10 So jemand zu euch kommt und bringt diese Lehre nicht, den nehmt nicht ins Haus und grüßt ihn auch nicht. 11 Denn wer ihn grüßt, der macht sich teilhaftig seiner bösen Werke.
2. Johannes 1–11

Können Feigen am Weinstock wachsen? In welchem Zusammenhang wird diese rhetorische Frage gestellt?

  1. Die Christen sollen nicht am gleichen Joch mit Ungläubigen ziehen.
  2. Aus demselben Mund soll nicht Loben und Fluchen hervorgehen.
  3. Die falschen Propheten werden an ihren falschen Werken erkannt.

Welches Bild wird in diesem Zusammenhang noch angeführt?

  1. Der neue Wein und alte Schläuche passen nicht zusammen.
  2. Ein Baum, der keine Früchte bring, wird abgehauen und verbrannt.
  3. Eine Quelle kann nicht salziges und süßes Wasser geben.
Bibel-Kontext & Lösung

9 Durch sie [Zunge] loben wir Gott, den Vater, und durch sie fluchen wir Menschen, die nach dem Bilde Gottes gemacht sind. 10 Aus einem Munde geht Loben und Fluchen. Es soll nicht, liebe Brüder, so sein. 11 Quillt auch ein Brunnen aus einem Loch süß und bitter? 12 Kann auch, liebe Brüder, ein Feigenbaum Ölbeeren oder ein Weinstock Feigen tragen? Also kann auch ein Brunnen nicht salziges und süßes Wasser geben.
Jakobus 3:9–12

Welche Propheten wirkten zur gleichen Zeit in Babylon?

  1. Daniel und Jeremia.
  2. Jeremia und Amos.
  3. Hesekiel und Daniel.
Bibel-Kontext & Lösung

1 Im dreißigsten Jahr, am fünften Tage des vierten Monats, da ich [Hesekiel] war unter den Gefangenen am Wasser Chebar, tat sich der Himmel auf, und Gott zeigte mir Gesichte. 2 Derselbe fünfte Tag des Monats war eben im fünften Jahr, nachdem Jojachin, der König Judas, war gefangen weggeführt.

3 Da geschah des Herrn Wort zu Hesekiel, dem Sohn Busis, dem Priester, im Land der Chaldäer [Babylon], am Wasser Chebar; dort kam die Hand des Herrn über ihn.
Hesekiel 1:1–3
Vgl. Hesekiel 3:15 und folgende

1 Im dritten Jahr des Reiches Jojakims, des Königs in Juda, kam Nebukadnezar, der König zu Babel, vor Jerusalem und belagerte es. 2 Und der Herr übergab ihm Jojakim, den König Judas […]. 3 Und der König sprach zu Aspenas, seinem obersten Kämmerer, er sollte aus den Kindern Israel vom königlichen Stamm und Herrenkindern wählen 4 Knaben, die nicht gebrechlich wären, sondern schöne, vernünftige, weise, kluge und verständige, die da geschickt wären, zu dienen an des Königs Hofe und zu lernen chaldäische Schrift und Sprache. […]. 6 Unter diesen waren Daniel, Hananja, Misael und Asarja von den Kindern Juda. […].

21 Und Daniel erlebte das erste Jahr des Königs Kores.
Daniel 1:1–21

Im Neuen Testament heißt es: »Du sollst dem Ochsen nicht das Maul verbinden, der da drischt.« Um was geht es im Kontext?

  1. Gott gebietet allen Menschen, die Erde zu bewahren und das Vieh gut zu behandeln.
  2. Gott hat angeordnet, dass diejenigen, die das Evangelium verkündigen, davon leben dürfen.
  3. Laut dem mosaischen Gesetz darf der Arbeiter seine Meinung sagen, ohne dafür benachteiligt zu werden.
Bibel-Kontext & Lösung

6 Oder haben allein ich [Paulus] und Barnabas keine Macht, nicht zu arbeiten? 7 Wer zieht jemals in den Krieg auf seinen eigenen Sold? Wer pflanzt einen Weinberg, und isst nicht von seiner Frucht? Oder wer weidet eine Herde, und nährt sich nicht von der Milch der Herde? 8 Rede ich aber solches auf Menschenweise? Sagt nicht solches das Gesetz auch? 9 Denn im Gesetz Moses steht geschrieben: »Du sollst dem Ochsen nicht das Maul verbinden, der da drischt.« Sorgt Gott für die Ochsen? 10 Oder sagt er’s nicht vielmehr um unsertwillen? Denn es ist ja um unsertwillen geschrieben. Denn der da pflügt, soll auf Hoffnung pflügen; und der da drischt, soll auf Hoffnung dreschen, dass er seiner Hoffnung teilhaftig werde. 11 So wir euch das Geistliche säen, ist’s ein großes Ding, wenn wir euer Leibliches ernten?

12 Aber wir haben solche Macht nicht gebraucht, sondern wir ertragen allerlei, dass wir nicht dem Evangelium Christi ein Hindernis machen. 13 Wisst ihr nicht, dass, die da opfern, essen vom Opfer, und die am Altar dienen, vom Altar Genuss haben? 14 Also hat auch der Herr befohlen, dass, die das Evangelium verkündigen, sollen sich vom Evangelium nähren. 15 Ich aber habe nicht davon gebraucht. Es wäre mir lieber, ich stürbe, denn dass mir jemand meinen Ruhm sollte zunichte machen.
1. Korinther 9:6–15
Vgl. 1. Timotheus 5:17–18

Wem erzählte Jesus von einem reichen Mann und Lazarus?

  1. Römischen Soldaten, weil sie die Armen unterdrückten.
  2. Zöllnern, die zwar reich waren, aber ins Verderben gingen.
  3. Pharisäern, die geldgierig waren und ihn verspotteten.

Welchen Gedanken sagte Jesus dabei am Ende?

  1. Wer die Heilige Schrift ablehnt, wird auch dann nicht glauben, wenn jemand von den Toten auferstehen würde.
  2. Die Geldgier ist die Wurzel alles Bösen; sie führt dazu, dass der Mensch in die ewige Verdammnis kommt.
  3. Die Armen und Verstoßene werden im Himmel glücklich und reich sein, wie es mit Lazarus war.
Bibel-Kontext & Lösung

13 [Jesus sprach:] Kein Knecht kann zwei Herren dienen […]. Ihr könnt nicht Gott samt dem Mammon dienen. 14 Das alles hörten die Pharisäer auch, die waren geizig, und spotteten sein. 15 Und er sprach zu ihnen: Ihr seid’s, die ihr euch selbst rechtfertigt vor den Menschen; aber Gott kennt eure Herzen; denn was hoch ist unter den Menschen, das ist ein Gräuel vor Gott. 16 Das Gesetz und die Propheten weissagen bis auf Johannes; und von der Zeit wird das Reich Gottes durchs Evangelium gepredigt, und jedermann dringt mit Gewalt hinein. 17 Es ist aber leichter, dass Himmel und Erde vergehen, denn dass ein Strichlein am Gesetz falle. […].

19 Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich mit Purpur und köstlicher Leinwand und lebte alle Tage herrlich und in Freuden. 20 Es war aber ein Armer mit Namen Lazarus, der lag vor seiner Tür voller Geschwüren […]. 22 Der Arme starb und ward getragen von den Engeln in Abrahams Schoß. Der Reiche aber starb auch und ward begraben. 23 Als er nun in der Hölle und in der Qual war, hob er seine Augen auf und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß. […]. 27 Da sprach er: So bitte ich dich, Vater, dass du ihn [Lazarus] sendest in meines Vaters Haus; 28 denn ich habe noch fünf Brüder, dass er ihnen bezeuge, auf dass sie nicht auch kommen an diesen Ort der Qual. 29 Abraham sprach zu ihm: Sie haben Mose und die Propheten; lass sie dieselben hören. 30 Er aber sprach: Nein, Vater Abraham! Sondern wenn einer von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun. 31 Er sprach zu ihm: Hören sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie auch nicht glauben, wenn jemand von den Toten auferstehe.
Lukas 16:13–31

Worin bestand die Heuchelei von Petrus in Antiochien?

  1. Er empfahl den an Jesus gläubigen Heiden, sich nach dem alttestamentlichen Gesetz zu beschneiden.
  2. Er zog sich von Heiden zurück, weil er Juden fürchtete, die nach dem jüdischen Gesetz lebten.
  3. Er forderte zur Mission in aller Welt auf, wollte aber selbst nicht zu den Heiden gehen.

In welchem Kontext erwähnt Paulus diese Begebenheit?

  1. Er verteidigt sein Apostelamt gegenüber den Juden und Christen in Jerusalem.
  2. Er erklärt, dass der Mensch durch den Glauben an Jesus gerechtfertigt wird, nicht durch das Gesetz.
  3. Er verteidigt seine missionarische Tätigkeit unter den Heiden.
Bibel-Kontext & Lösung

11 Da aber Petrus gen Antiochien kam, widerstand ich [Paulus] ihm unter Augen; denn es war Klage über ihn gekommen. 12 Denn zuvor, ehe etliche von Jakobus kamen, aß er mit den Heiden; da sie aber kamen, entzog er sich und sonderte sich ab, weil er die aus den Juden fürchtete. 13 Und mit ihm heuchelten die andern Juden, sodass auch Barnabas verführt ward, mit ihnen zu heucheln. 14 Aber da ich sah, dass sie nicht richtig wandelten nach der Wahrheit des Evangeliums, sprach ich zu Petrus vor allen öffentlich: So du, der du ein Jude bist, heidnisch lebst und nicht jüdisch, warum zwingst du denn die Heiden, jüdisch zu leben?

15 Wir sind von Natur Juden und nicht Sünder aus den Heiden; 16 doch weil wir wissen, dass der Mensch durch des Gesetzes Werke nicht gerecht wird, sondern durch den Glauben an Jesus Christus, so glauben wir auch an Christus Jesus, auf dass wir gerecht werden durch den Glauben an Christus und nicht durch des Gesetzes Werke; denn durch des Gesetzes Werke wird kein Fleisch gerecht. […].

19 Ich bin aber durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, auf dass ich Gott lebe; ich bin mit Christus gekreuzigt. 20 Ich lebe aber; doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich in dem Glauben des Sohnes Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich hingegeben. 21 Ich werfe nicht weg die Gnade Gottes; denn so durch das Gesetz die Gerechtigkeit kommt, so ist Christus vergeblich gestorben.
Galater 2:11–21

Mit welchem Ereignis endet »Das zweite Buch Chronik« und beginnt »Das Buch Esra«?

  1. Der König Kores erlaubt den Juden, aus der Gefangenschaft in Babylon zurückzukehren, um einen Tempel für ihren Gott zu bauen.
  2. Die Perser erobern Jerusalem und führen die Israeliten – darunter Daniel und seine Freunde – in die Gefangenschaft nach Babylon.
  3. Esra und Nehemia lernen einander am Königshof in Babylon kennen und besprechen die Schriftrolle des Propheten Jeremia.
Bibel-Kontext & Lösung

22 Aber im ersten Jahr des Kores, des Königs in Persien (dass erfüllt würde das Wort des Herrn, durch den Mund Jeremias geredet), erweckte der Herr den Geist des Kores, des Königs in Persien, dass er ließ ausrufen durch sein ganzes Königreich, auch durch Schrift, und sagen: 23 So spricht Kores, der König in Persien: Der Herr, der Gott des Himmels, hat mir alle Königreiche der Erde gegeben, und er hat mir befohlen, ihm ein Haus zu bauen zu Jerusalem in Juda. Wer nun unter euch seines Volks ist, mit dem sei der Herr, sein Gott, und er ziehe hinauf.
2. Chronik 36:22–23

1 Im ersten Jahr des Kores, des Königs in Persien (dass erfüllt würde das Wort des Herrn, durch den Mund Jeremias geredet), erweckte der Herr den Geist des Kores, des Königs in Persien, dass er ließ ausrufen durch sein ganzes Königreich, auch durch Schrift, und sagen: 2 So spricht Kores, der König in Persien: Der Herr, der Gott des Himmels, hat mir alle Königreiche der Erde gegeben, und er hat mir befohlen, ihm ein Haus zu bauen zu Jerusalem in Juda. 3 Wer nun unter euch seines Volks ist, mit dem sei sein Gott, und er ziehe hinauf gen Jerusalem in Juda und baue das Haus des Herrn, des Gottes Israels. Er ist der Gott, der zu Jerusalem ist.
Esra 1:1–3

Welches Gebot hat Jesus von Gott als Vater bekommen?

  1. Jesus sollte in Gleichnissen sprechen, um den Willen Gottes zu verdeutlichen.
  2. Jesus sollte auf der Erde keine Anbetung von Menschen oder Engeln annehmen.
  3. Jesus habe die Macht sein Leben zu opfern und es wieder zu nehmen.

Mit wem oder was verglich sich Jesus in diesem Zusammenhang?

  1. Mit einem Weizenkorn, das in der Erde sterben muss, damit daraus ein neues Leben erwächst.
  2. Mit dem wahren Weinstock, von dem die Reben den Saft bekommen.
  3. Mit einer Tür für die Schafe und einem guten Hirten, der sein Leben für die Schafe opfert.
Bibel-Kontext & Lösung

7 Da sprach Jesus wieder zu ihnen: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen. 8 Alle, die vor mir gekommen sind, die sind Diebe und Mörder; aber die Schafe haben ihnen nicht gehorcht. 9 Ich bin die Tür; so jemand durch mich eingeht, der wird selig werden und wird ein und aus gehen und Weide finden.

10 Ein Dieb kommt nur, dass er stehle, würge und umbringe. 11 Ich bin gekommen, dass sie das Leben und volle Genüge haben sollen. 12 Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe. Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht eigen sind, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht; und der Wolf erhascht und zerstreut die Schafe. 13 Der Mietling aber flieht; denn er ist ein Mietling und achtet der Schafe nicht.

14 Ich bin der gute Hirte und erkenne die Meinen und bin bekannt den Meinen, 15 wie mich mein Vater kennt und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe. 16 Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; und dieselben muss ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und wird eine Herde und ein Hirte werden. 17 Darum liebt mich mein Vater, weil ich mein Leben lasse, auf dass ich’s wieder nehme. 18 Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selber. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wieder zu nehmen. Solch Gebot habe ich empfangen von meinem Vater.
Johannes 10:7–18

»Böse Geschwätze verderben gute Sitten.« Um welches Thema geht es im Kontext? Was ist mit bösen Geschwätzen bzw. Gesellschaften gemeint?

  1. Es geht um die Auferstehung. Böse Gesellschaften sind Leugner der Auferstehung von Toten.
  2. Es geht um die Zunge. Böse Gesellschaften sind Witzbolde, die leere und unnütze Worte reden.
  3. Es geht um das Gebot »Du sollst kein falsches Zeugnis reden«. Böse Gesellschaften sind falsche Zeugen.
Bibel-Kontext & Lösung

1 Ich erinnere euch aber, liebe Brüder, des Evangeliums […]. 3 Denn ich habe euch als Erstes gegeben, was ich auch empfangen habe: Dass Christus gestorben sei für unsre Sünden nach der Schrift, 4 und dass er begraben sei, und dass er auferstanden sei am dritten Tage nach der Schrift […].

17 Ist Christus aber nicht auferstanden, so ist euer Glaube eitel, so seid ihr noch in euren Sünden. 18 So sind auch die, die in Christus entschlafen sind, verloren. […]. 32 So die Toten nicht auferstehen, »lasst uns essen und trinken; denn morgen sind wir tot!« 33 Lasst euch nicht verführen! Böse Geschwätze [Gesellschaften] verderben gute Sitten. 34 Werdet doch einmal recht nüchtern und sündigt nicht! Denn etliche wissen nichts von Gott; das sage ich euch zur Schande. […].

54 Wenn aber dies Verwesliche wird anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche wird anziehen die Unsterblichkeit, dann wird erfüllt werden das Wort, das geschrieben steht: »Der Tod ist verschlungen in den Sieg. 55 Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?« 56 Aber der Stachel des Todes ist die Sünde; die Kraft aber der Sünde ist das Gesetz. 57 Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gegeben hat durch unsern Herrn Jesus Christus!

58 Darum, meine lieben Brüder, seid fest, unbeweglich, und nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, zumal ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn.
1. Korinther 15:1–58

Was geschah bevor Jesus nach den Steuern gefragt wurde?

  1. Jesus war beim Zöllner Zachäus, der viele betrogen hatte.
  2. Jemand fragte Jesus, ob er die Tempelsteuer zahlen würde.
  3. Jesus sagte das Gleichnis von bösen Weingärtnern.

Wer und warum fragte Jesus, ob Steuern gezahlt werden sollen?

  1. Die Jünger fragten Jesus, weil sie sich bezüglich der Steuern nicht einig waren, zumal viele Zöllner öfters betrogen.
  2. Die Gesandten von Hohepriestern und Schriftgelehrten, um Jesus anhand seiner Worte der Obrigkeit auszuliefern.
  3. Es fragten Zöllner, weil sie Jesus unter anderem die nicht gezahlte Tempelsteuer vorwarfen.

Was antwortete Jesus?

  1. »So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!«
  2. »So gebt nun jedermann, was ihr schuldig seid …«
  3. »Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon.«
Bibel-Kontext & Lösung

19 Und die Hohepriester und Schriftgelehrten trachteten darnach, wie sie die Hände an ihn [Jesus] legten zu derselben Stunde; und fürchteten sich vor dem Volk, denn sie verstanden, dass er auf sie dies Gleichnis [von bösen Weingärtnern] gesagt hatte.

20 Und sie stellten ihm nach und sandten Laurer aus, die sich stellen sollten, als wären sie fromm, auf dass sie ihn in der Rede fingen, damit sie ihn überantworten könnten der Obrigkeit und Gewalt des Landpflegers. 21 Und sie fragten ihn und sprachen: Meister, wir wissen, dass du aufrichtig redest und lehrst und achtest keines Menschen Ansehen, sondern du lehrst den Weg Gottes recht. 22 Ist’s recht, dass wir dem Kaiser die Steuer geben, oder nicht? 23 Er aber merkte ihre List und sprach zu ihnen: Was versucht ihr mich? 24 Zeigt mir einen Groschen! Wessen Bild und Überschrift hat er? Sie antworteten und sprachen: Des Kaisers. 25 Er aber sprach zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist! 26 Und sie konnten sein Wort nicht tadeln vor dem Volk und verwunderten sich seiner Antwort und schwiegen still.
Lukas 20:19–26
Vgl. Matthäus 22:15–22 • Markus 12:13–17

»Eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei.« In welchem Zusammenhang stehen diese Worte?

  1. Zu einer gesegneten Ehe gehören Mann, Frau und Gott: Es ist eine dreifache Schnur.
  2. Es ist nicht gut, wenn der Mensch allein ist, nur für sich; gemeinsam ist es besser.
  3. Es ist nicht gut, wenn jemand ledig bleibt, weil er meint, damit mehr erreichen zu können.
Bibel-Kontext & Lösung

7 Ich wandte mich und sah die Eitelkeit unter der Sonne. 8 Es ist ein einzelner, und nicht zu zweit, und hat weder Kind noch Bruder; doch ist seines Arbeitens kein Ende, und seine Augen werden Reichtums nicht satt. Wem arbeite ich doch und breche meiner Seele ab? Das ist auch eitel und eine böse Mühe. 9 So ist’s ja besser zwei als eins; denn sie genießen doch ihrer Arbeit wohl. 10 Fällt ihrer einer, so hilft ihm sein Gesell auf. Weh dem, der allein ist! Wenn er fällt, so ist kein anderer da, der ihm aufhelfe. 11 Auch wenn zwei beieinander liegen, wärmen sie sich; wie kann ein einzelner warm werden? 12 Einer mag überwältigt werden, aber zwei mögen widerstehen; und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei.
Prediger 4:7–12

Paulus sagt: »Und achte es für Kot [Dreck], auf dass ich Christus gewinne …« Was ist im Kontext mit »es« gemeint?

  1. Die besonderen Geistesgaben, etwa die Heilung von Kranken.
  2. Die irdischen Güter, Reichtum, Macht und Ruhm.
  3. Eigene fleischliche Gerechtigkeit aus dem Gesetz.
Bibel-Kontext & Lösung

2 Seht auf die Hunde, seht auf die bösen Arbeiter, seht auf die Zerschneidung! 3 Denn wir sind die Beschneidung, die wir Gott im Geiste dienen und rühmen uns von Christus Jesus und verlassen uns nicht auf Fleisch, 4 wiewohl ich auch habe, dass ich mich Fleisches rühmen könnte. So ein anderer denkt, er könne sich Fleisches rühmen, ich könnte es viel mehr: 5 Der ich am achten Tag beschnitten bin, einer aus dem Volk von Israel, des Geschlechts Benjamin, ein Hebräer von Hebräern und nach dem Gesetz ein Pharisäer, 6 nach dem Eifer ein Verfolger der Gemeinde, nach der Gerechtigkeit im Gesetz gewesen unsträflich.

7 Aber was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden geachtet. 8 Ja, ich achte es noch alles für Schaden gegen die überschwängliche Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um welches willen ich alles habe für Schaden gerechnet, und achte es für Kot [Dreck], auf dass ich Christus gewinne 9 und in ihm erfunden werde, dass ich nicht habe meine Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz, sondern die durch den Glauben an Christus kommt, nämlich die Gerechtigkeit, die von Gott dem Glauben zugerechnet wird […].
Philipper 3:2–9

Wann sagte Jesus das Gleichnis von bösen Weingärtnern?

  1. Als die Jünger darüber stritten, wer von ihnen der größte im Himmel sein wird.
  2. Als die Hohepriester und Pharisäer ihn nach seiner Vollmacht fragten.
  3. Als er deutlich machte, warum Johannes der Täufer von Herodes enthauptete wurde.

Welches Gleichnis sagte Jesus direkt davor?

  1. Das Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner.
  2. Das Gleichnis vom wahren Weinstock.
  3. Das Gleichnis von zwei Söhnen.

Was macht Jesus mit diesen zwei Gleichnissen deutlich?

  1. Die Sünder kamen zu Gott, während die religiösen Führer sowohl Johannes den Täufer als auch Jesus ablehnten.
  2. Wir sind alle Sünder und sollen deshalb nicht meinen, besser zu sein als andere.
  3. Jesus ist der Weinstock und seine Jünger die Reben, die aber aus Neid von religiösen Menschen angegriffen werden.
Bibel-Kontext & Lösung

23 Und als er [Jesus] in den Tempel kam, traten zu ihm, als er lehrte, die Hohepriester und die Ältesten im Volk und sprachen: Aus welcher Macht tust du das? Und wer hat dir die Macht gegeben? 24 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: […]. 25 Woher war die Taufe des Johannes? War sie vom Himmel oder von den Menschen? […]. 27 Und sie antworteten Jesus und sprachen: Wir wissen’s nicht. Da sprach er zu ihnen: So sage ich euch auch nicht, aus was für Macht ich das tue. [Es folgt das Gleichnis von zwei Söhnen; ein Sohn bereute seine Schuld und ging zum Vater.]

33 Hört ein anderes Gleichnis: Es war ein Hausvater, der pflanzte einen Weinberg […] und tat ihn den Weingärtnern aus und zog über Land. 34 Da nun herbeikam die Zeit der Früchte, sandte er seine Knechte zu den Weingärtnern, dass sie seine Früchte empfingen. 35 Da nahmen die Weingärtner seine Knechte; einen stäupten sie, den andern töteten sie, den dritten steinigten sie. 36 Abermals sandte er andere Knechte, mehr denn der ersten waren; und sie taten ihnen ebenso. 37 Darnach sandte er seinen Sohn zu ihnen und sprach: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen. 38 Da aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie untereinander: Das ist der Erbe; kommt, lasst uns ihn töten und sein Erbgut an uns bringen! 39 Und sie nahmen ihn und stießen ihn zum Weinberge hinaus und töteten ihn. […].

45 Und da die Hohepriester und Pharisäer seine Gleichnisse hörten, verstanden sie, dass er von ihnen redete. 46 Und sie trachteten darnach, wie sie ihn griffen […].
Matthäus 21:23–46
Vgl. Markus 11:27–12:12 • Lukas 20:1–20

»Sie sind von uns ausgegangen, aber sie waren nicht von uns.« Wer sagte das über wen?

  1. Apostel Johannes über die Antichristen.
  2. Apostel Paulus über andersdenkende Brüder.
  3. Jesus über seine Jünger, die ihn verlassen haben.

Wie werden diejenigen, die ausgegangen sind, im Kontext erklärt?

  1. Sie sehen einen Dorn im Auge des Nächsten, aber nicht den Balken im eigenen Auge.
  2. Sie sind oberflächlich und geben in Bedrängnis den Glauben auf.
  3. Sie leugnen den Vater und den Sohn, also Gott und Jesus Christus.
Bibel-Kontext & Lösung

18 Kinder, es ist die letzte Stunde! Und wie ihr gehört habt, dass der Widerchrist [Antichrist] kommt, so sind nun viele Widerchristen [Antichristen] geworden; daher erkennen wir, dass die letzte Stunde ist. 19 Sie sind von uns ausgegangen, aber sie waren nicht von uns. Denn wenn sie von uns gewesen wären, so wären sie ja bei uns geblieben; aber es sollte offenbar werden, dass sie nicht alle von uns sind. 20 Und ihr habt die Salbung von dem, der heilig ist, und wisst alles.

21 Ich habe euch nicht geschrieben, als wüsstet ihr die Wahrheit nicht; sondern ihr wisst sie und wisst, dass keine Lüge aus der Wahrheit kommt. 22 Wer ist ein Lügner, wenn nicht, der da leugnet, dass Jesus der Christus sei? Das ist der Widerchrist [Antichrist], der den Vater und den Sohn leugnet. 23 Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater.

24 Was ihr nun gehört habt von Anfang, das bleibe bei euch. Wenn bei euch bleibt, was ihr von Anfang gehört habt, so werdet ihr auch bei dem Sohn und Vater bleiben.
1. Johannes 2:18–24

Warum bekamen Israeliten in der Wüste Wachteln?

  1. Gott sorgte für eine vielseitige Ernährung.
  2. Gott belohnte sie, weil sie lange unterwegs waren.
  3. Es war eine Strafe, da sie Gott verwarfen und murrten.

Wie ging diese Begebenheit weiter?

  1. Gott schlug die Israeliten mit einer Plage.
  2. Hunderte Wachteln wurden als Brandopfer verbrannt.
  3. Es wurde ein siebentägiges Freudenfest gefeiert.
Bibel-Kontext & Lösung

4 Das Pöbelvolk aber unter ihnen war lüstern geworden, und sie saßen und weinten samt den Kindern Israel und sprachen: Wer will uns Fleisch zu essen geben? 5 Wir gedenken der Fische, die wir in Ägypten umsonst aßen, und der Kürbisse, der Melonen, des Lauchs, der Zwiebeln und des Knoblauchs. 6 Nun aber ist unsre Seele matt; denn unsre Augen sehen nichts als das Manna. […].

16 Und der Herr sprach zu Mose […]: 18 Und zum Volk sollst du sagen: Heiligt euch auf morgen, dass ihr Fleisch esset; denn euer Weinen ist vor die Ohren des Herrn gekommen, die ihr sprecht: Wer gibt uns Fleisch zu essen? Denn es ging uns wohl in Ägypten. Darum wird euch der Herr Fleisch geben, dass ihr esset, 19 nicht einen Tag, nicht zwei, nicht fünf, nicht zehn, nicht zwanzig Tage lang, 20 sondern einen Monat lang, bis dass es euch zur Nase ausgehe und euch ein Ekel sei; darum dass ihr den Herrn verworfen habt, der unter euch ist, und vor ihm geweint und gesagt: Warum sind wir aus Ägypten gegangen? […].

31 Da fuhr aus der Wind von dem Herrn und ließ Wachteln kommen vom Meer und streute sie über das Lager […]. 33 Da aber das Fleisch noch unter ihren Zähnen war und ehe es aufgezehrt war, da ergrimmte der Zorn des Herrn unter dem Volk, und schlug sie mit einer sehr großen Plage. 34 Daher heißt diese Stätte Lustgräber, weil man dort das lüsterne Volk begrub.
4. Mose 11:4–34
Vgl. Psalm 78:17–31

»Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.« In welchem Zusammenhang stehen diese Worte?

  1. Das schrieb Apostel Paulus in Bezug auf die sogenannten fleischlichen Christen.
  2. Das sagte Jesus in Gethsemane zu seinen Jüngern, die eingeschlafen sind.
  3. Das sagte Apostel Petrus, nachdem er Jesus dreimal verleugnet hatte, obwohl er es nicht vorhatte.
Bibel-Kontext & Lösung

36 Da kam Jesus mit ihnen an einen Ort, der hieß Gethsemane, und sprach zu seinen Jüngern: Setzt euch hier, während ich dort hingehe und bete. 37 Und nahm zu sich Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus und fing an zu trauern und zu zagen. 38 Da sprach Jesus zu ihnen: Meine Seele ist betrübt bis an den Tod; bleibt hier und wacht mit mir!

39 Und ging hin ein wenig, fiel nieder auf sein Angesicht und betete und sprach: Mein Vater, ist’s möglich, so gehe dieser Kelch von mir; doch nicht, wie ich will, sondern wie du willst! 40 Und er kam zu seinen Jüngern und fand sie schlafend und sprach zu Petrus: Könnt ihr denn nicht eine Stunde mit mir wachen? 41 Wacht und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt! Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach.
Matthäus 26:36–41
Vgl. Markus 14:32–41

Wann sprach Jesus von einem Weizenkorn, das in die Erde fallen und sterben muss, um Frucht zu bringen?

  1. Als er über die Christenverfolgung sprach.
  2. Als er das Gleichnis vom Sämann erklärte.
  3. Als er von seinem bevorstehenden Tod sprach.

Was sagte Jesus noch in diesem Zusammenhang?

  1. »Das Reich Gottes ist so, als wenn ein Mensch Samen aufs Land wirft und schläft und steht auf Nacht und Tag; und der Same geht auf, dass er’s nicht weiß.«
  2. »Wer sein Leben liebhat, der wird’s verlieren; und wer sein Leben auf dieser Welt hasst, der wird’s erhalten zum ewigen Leben.«
  3. »Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen.«
Bibel-Kontext & Lösung

20 Es waren aber etliche Griechen unter denen, die hinaufgekommen waren, um anzubeten auf dem Fest. 21 Die traten zu Philippus, der von Bethsaida aus Galiläa war, baten ihn und sprachen: Herr, wir wollten Jesus gerne sehen. 22 Philippus kommt und sagt es Andreas, und Philippus und Andreas sagten’s weiter Jesu.

23 Jesus aber antwortete ihnen und sprach: Die Zeit ist gekommen, dass des Menschen Sohn verklärt werde. 24 Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Es sei denn, dass das Weizenkorn in die Erde falle und ersterbe, so bleibt’s allein; wo es aber erstirbt, so bringt es viele Früchte. 25 Wer sein Leben liebhat, der wird’s verlieren; und wer sein Leben auf dieser Welt hasst, der wird’s erhalten zum ewigen Leben. 26 Wer mir dienen will, der folge mir nach; und wo ich bin, da soll mein Diener auch sein. Und wer mir dienen wird, den wird mein Vater ehren.

27 Jetzt ist meine Seele betrübt. Und was soll ich sagen? Vater, hilf mir aus dieser Stunde! Doch darum bin ich in diese Stunde gekommen.
Johannes 12:20–27

Wen haben die Assyrer erobert und in die Gefangenschaft weggeführt?

  1. Das Reich Israel: 10 Stämme.
  2. Das Reich Juda: 2 Stämme.
  3. Ein Teil des Reiches Juda: Stamm Benjamin.

Warum hat Gott es zugelassen?

  1. Sie vernachlässigten den Tempel in Jerusalem.
  2. Die assyrische Armee war besser ausgerüstet.
  3. Dieses Reich wandte sich von Gott ab.
Bibel-Kontext & Lösung

21 Denn Israel ward gerissen vom Haus Davids; und sie machten zum König Jerobeam, den Sohn Nebats. Derselbe wandte Israel ab vom Herrn und machte, dass sie schwer sündigten. 22 Also wandelten die Kinder Israel in allen Sünden Jerobeams, die er angerichtet hatte, und ließen nicht davon, 23 bis der Herr Israel von seinem Angesicht tat, wie er geredet hatte durch alle seine Knechte, die Propheten. Also ward Israel aus seinem Land weggeführt nach Assyrien bis auf diesen Tag.
2. Könige 17:21–23

9 Im vierten Jahr Hiskias, des Königs in Juda (das war das siebente Jahr Hoseas, des Sohnes Elas, des Königs über Israel), da zog Salmanasser, der König von Assyrien, herauf wider Samaria und belagerte es 10 und gewann es nach drei Jahren; im sechsten Jahr Hiskias, das ist im neunten Jahr Hoseas, des Königs Israels, da ward Samaria gewonnen. 11 Und der König von Assyrien führte Israel weg gen Assyrien und setzte sie nach Halah und an den Habor, an das Wasser Gosan und in die Städte der Meder, 12 weil sie nicht gehorcht hatten der Stimme des Herrn, ihres Gottes, und übertreten hatten seinen Bund und alles, was Mose, der Knecht des Herrn, geboten hatte; deren hatten sie keines gehört noch getan.
2. Könige 18:9–12

In welchem Zusammenhang sagte Jesus, dass die wahrhaftigen Anbeter Gott im Geist und in der Wahrheit anbeten?

  1. Im Gespräch mit einer Frau aus Samaria darüber, dass ihre Väter auf dem Berg anbeteten und die Juden in Jerusalem.
  2. Satan versuchte ihn in der Wüste und sagte: Dieses alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest!
  3. Er prophezeite, dass der Heiligen Geist einige Gläubige zu einer besonderen Anbetung im Geist befähigen wird.
Bibel-Kontext & Lösung

5 Da kam er [Jesus] in eine Stadt Samarias, die heißt Sichar, nahe bei dem Feld, das Jakob seinem Sohn Joseph gab. 6 Es war aber dort Jakobs Brunnen. Da nun Jesus müde war von der Reise, setzte er sich also auf den Brunnen; und es war um die sechste Stunde. 7 Da kommt eine Frau aus Samaria, Wasser zu schöpfen. […].

19 Die Frau spricht zu ihm: Herr, ich sehe, dass du ein Prophet bist. 20 Unsere Väter haben auf diesem Berge angebetet, und ihr sagt, zu Jerusalem sei die Stätte, da man anbeten solle. 21 Jesus spricht zu ihr: Frau, glaube mir, es kommt die Zeit, dass ihr weder auf diesem Berge noch zu Jerusalem werdet den Vater anbeten. 22 Ihr wisst nicht, was ihr anbetet; wir wissen aber, was wir anbeten, denn das Heil kommt von den Juden. 23 Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, dass die wahrhaftigen Anbeter werden den Vater anbeten im Geist und in der Wahrheit; denn der Vater will haben, die ihn also anbeten. 24 Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.
Johannes 4:5–24

Jesus sprach von einem verworfenen Stein, der aber zum Eckstein wurde. Welches Gleichnis sagte er in diesem Zusammenhang?

  1. Das Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner.
  2. Das Gleichnis von den bösen Gärtnern.
  3. Das Gleichnis vom klugen Baumeister.

Was bedeutet dieses Gleichnis im Kontext?

  1. Die Sünder nicht verachten, wie es die Pharisäer taten.
  2. Petrus ist das Fundament aller Kirchen.
  3. Wer Jesus ablehnt, wird ohne das Reich Gottes bleiben.
Bibel-Kontext & Lösung

[Jesus erzählte das Gleichnis von bösen Weingärtnern …] 38 Da aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie untereinander: Das ist der Erbe; kommt, lasst uns ihn töten und sein Erbgut an uns bringen! 39 Und sie nahmen ihn und stießen ihn zum Weinberge hinaus und töteten ihn.

40 [Jesus fragte:] Wenn nun der Herr des Weinberges kommen wird, was wird er diesen Weingärtnern tun? 41 Sie sprachen zu ihm: Er wird die Bösewichte übel umbringen und seinen Weinberg andern Weingärtnern verpachten, die ihm die Früchte zu rechter Zeit geben. 42 Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen in der Schrift: »Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden. Von dem Herrn ist das geschehen, und es ist wunderbar vor unsern Augen«? 43 Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volke gegeben werden, das seine Früchte bringt. 44 Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf wen aber er fällt, den wird er zermalmen.

45 Und da die Hohepriester und Pharisäer seine Gleichnisse hörten, verstanden sie, dass er von ihnen redete. 46 Und sie trachteten darnach, wie sie ihn griffen; aber sie fürchteten sich vor dem Volk, denn es hielt ihn für einen Propheten.
Matthäus 21:38–46

Da Jesus Christus der Eckstein ist […].
Epheser 2:20
Vgl. Markus 12:1–12 • Lukas 20:9–20 • Apostelgeschichte 4:10–11

In welchem Kontext steht im Buch Prediger der Gedanke: Alles ist eitel bzw. nichtig?

  1. Eitel ist grundsätzlich alles: Alles ist ein Nichts und sinnlos.
  2. Eitel und vergänglich ist das, was den Menschen nicht in der Geschichte verewigt.
  3. Eitel ist das, was unter der Sonne geschient, das Irdische.
Bibel-Kontext & Lösung

2 Es ist alles ganz eitel, sprach der Prediger, es ist alles ganz eitel. 3 Was hat der Mensch für Gewinn von all seiner Mühe, die er hat unter der Sonne? […]. 9 Und geschieht nichts Neues unter der Sonne. […]. 14 Ich sah an alles Tun, das unter der Sonne geschieht; und siehe, es war alles eitel und Haschen nach Wind.
Prediger 1:2–14

11 Da ich aber ansah alle meine Werke, die meine Hand getan hatte, und die Mühe, die ich gehabt hatte, siehe, da war es alles eitel und Haschen nach Wind und kein Gewinn unter der Sonne. […] 17 Darum verdross mich zu leben; denn es gefiel mir übel, was unter der Sonne geschieht, dass alles eitel ist und Haschen nach Wind. 18 Und mich verdross alle meine Arbeit, die ich unter der Sonne hatte, weil ich dieselbe einem Menschen lassen müsste, der nach mir sein sollte. 19 Denn wer weiß, ob er weise oder töricht sein wird? Und soll doch herrschen in aller meiner Arbeit, die ich weislich getan habe unter der Sonne. Das ist auch eitel. 20 Darum wandte ich mich, dass mein Herz abließe von aller Arbeit, die ich tat unter der Sonne. 21 Denn es muss ein Mensch, der seine Arbeit mit Weisheit, Vernunft und Geschicklichkeit getan hat, sie einem andern zum Erbteil lassen, der nicht daran gearbeitet hat. Das ist auch eitel und ein großes Unglück. 22 Denn was kriegt der Mensch von aller seiner Arbeit und Mühe seines Herzens, die er hat unter der Sonne?
Prediger 2:11–22

»Kein Prophet ist angenehm in seinem Vaterland.« Wann sagte Jesus diesen Gedanken?

  1. Als er nach Bethlehem kam, wo er geboren war, und wo einst Herodes viele Kinder umbringen ließ.
  2. In der Synagoge von Nazareth, in seiner Vaterstadt, als er eine Prophezeiung aus Jesaja auf sich bezog.
  3. Als er Nathanael begegnete, der daran zweifelte, dass aus Nazareth in Galiläa etwas Gutes kommen könnte.

Mit welchen Beispielen veranschaulichte Jesus diese Aussage?

  1. Gott sandte Elia zu einer Heidin, die ihn aufnahm; und Gott heilte den Heiden Naeman, weil er auf Elisa hörte.
  2. Zacharias wurde neben dem Altar getötet; und Johannes der Täufer wurde verhaftet und enthauptet.
  3. Abel wurde von seinem Bruder Kain getötet; und Pilatus vermischte das Blut einiger Galiläer mit ihren Opfern.

Was ist direkt danach geschehen?

  1. Die Zuhörer wurden zornig und versuchten Jesus zu töten.
  2. Nathanael bezeugte, dass Jesus der wahre Sohn Gottes ist.
  3. Viele in Bethlehem taten Buße und glaubten an Jesus.
Bibel-Kontext & Lösung

16 [Jesus] kam gen Nazareth, da er erzogen war, und ging in die Synagoge nach seiner Gewohnheit am Sabbattage und stand auf und wollte lesen. 17 Da ward ihm das Buch des Propheten Jesaja gereicht. Und da er das Buch auftat, fand er den Ort, da geschrieben steht: 18 »Der Geist des Herrn ist bei mir, darum dass er mich gesalbt hat; er hat mich gesandt […].« 21 Und er fing an, zu sagen zu ihnen: Heute ist diese Schrift erfüllt vor euren Ohren. […].

23 Und er sprach zu ihnen: Ihr werdet freilich zu mir sagen dies Sprichwort: Arzt, hilf dir selber! Denn wie große Dinge haben wir gehört, zu Kapernaum geschehen! Tu also auch hier, in deiner Vaterstadt. 24 Er sprach aber: Wahrlich ich sage euch: Kein Prophet ist angenehm [anerkannt] in seinem Vaterland. 25 Aber in der Wahrheit sage ich euch: Es waren viele Witwen in Israel zu Elias Zeiten, da der Himmel verschlossen war drei Jahre und sechs Monate, da eine große Teuerung war im ganzen Land; 26 und zu deren keiner ward Elia gesandt denn allein gen Sarepta der Sidonier zu einer Witwe. 27 Und viele Aussätzige waren in Israel zu des Propheten Elisa Zeiten; und deren keiner ward gereinigt denn allein Naeman aus Syrien.

28 Und sie wurden voll Zorn alle, die in der Synagoge waren, da sie das hörten, 29 und standen auf und stießen ihn zur Stadt hinaus und führten ihn auf einen Hügel des Berges, darauf ihre Stadt gebaut war, dass sie ihn hinabstürzten. 30 Aber er ging mitten durch sie hinweg.
Lukas 4:16–30
Vgl. Matthäus 13:54–58 • Markus 6:1–6 • Johannes 4:44

In welchem Zusammenhang sprach Jesus vom Turmbau, König und Krieg sowie fadem Salz?

  1. Er sprach davon zu seinen drei Jüngern, auf dem Rückweg nach seiner Verklärung.
  2. Das sagte er in seiner Bergpredigt.
  3. Er wandte sich um und sprach zu einer großen Volksmenge, die ihm folgte.

Was bedeuten diese Vergleiche von Jesus?

  1. Die Nachfolge muss gut überlegt sein. Das heißt: eigenes Kreuz tragen und alles aufgeben.
  2. Alle Christen sind das Salz der Erde, aber nicht alle zum Bau des Himmelreichs berufen.
  3. »Tut Buße, das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!«
Bibel-Kontext & Lösung

25 Es ging aber viel Volks mit ihm [Jesus]; und er wandte sich und sprach zu ihnen: 26 So jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern, auch dazu sein eigenes Leben, der kann nicht mein Jünger sein. 27 Und wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein.

28 Wer ist aber unter euch, der einen Turm bauen will, und sitzt nicht zuvor und überschlägt die Kosten, ob er’s habe, hinauszuführen? 29 Damit nicht, wo er den Grund gelegt hat und kann’s nicht hinausführen, alle, die es sehen, fangen an, sein zu spotten, 30 und sagen: Dieser Mensch hob an zu bauen, und kann’s nicht hinausführen.

31 Oder welcher König will sich begeben in einen Streit wider einen andern König und sitzt nicht zuvor und ratschlagt, ob er könne mit zehntausend begegnen dem, der über ihn kommt mit zwanzigtausend? 32 Wo nicht, so schickt er Botschaft, wenn jener noch ferne ist, und bittet um Frieden. 33 Also auch ein jeglicher unter euch, der nicht absagt allem, was er hat, kann nicht mein Jünger sein.

34 Das Salz ist ein gutes Ding; wenn aber das Salz fade wird, womit wird man’s würzen? 35 Es ist weder auf das Land noch in den Mist nütze, sondern man wird’s wegwerfen. Wer Ohren hat, zu hören, der höre!
Lukas 14:25–35

Was bedeutete im Kontext der mächtige Baum, von dem der König Nebukadnezar träumte?

  1. Gott vermag es, Stolze zu demütigen, und er setzt die Könige ein und ab.
  2. Babylon würde nicht lange blühen und von Persern erobert.
  3. Wer die Bäume nicht schätzt und nicht bewahrt, wird von Gott bestraft.

Was erlebte der König Nebukadnezar ein Jahr später?

  1. Ein Diener von Nebukadnezar versuchte ihn zu vergiften.
  2. Gott nahm Nebukadnezars seinen Verstand.
  3. Der König verzichtete auf Fleisch und beschloss, sich von Kräutern zu ernähren.

Wie endet diese Geschichte?

  1. Gott nahm Nebukadnezar sein Königreich und gab es den Persern, die gottesfürchtiger waren als Babylonier.
  2. Es erging ein königliches Gesetz zum Schutz der Zedern, die später auch zum Tempelbau in Jerusalem verwendet wurden.
  3. Nebukadnezar schaute auf Gott und sein Verstand kehrte zurück, und er lobte Gott, der auch Stolze demütigen kann.
Bibel-Kontext & Lösung

18 [Nebukadnezar sprach zu Daniel: Und der Baum] wurde groß und mächtig, und seine Höhe reichte bis an den Himmel, und er breitete sich aus bis ans Ende der ganzen Erde. […]. 10 Und siehe, ein heiliger Wächter fuhr vom Himmel herab; 11 der rief überlaut und sprach also: Haut den Baum um! […]. 14 Damit die Lebendigen erkennen, dass der Höchste Gewalt hat über der Menschen Königreiche und gibt sie, wem er will, und erhöht die Niedrigen zu denselben. […].

25 Dies alles widerfuhr dem König Nebukadnezar. 26 Denn nach zwölf Monaten […] 30 ward das Wort vollbracht über Nebukadnezar, und er ward verstoßen von den Leuten hinweg, und er aß Gras wie Ochsen […].

31 Nach dieser Zeit hob ich, Nebukadnezar, meine Augen auf gen Himmel und kam wieder zur Vernunft und lobte den Höchsten. Ich pries und ehrte den, der ewiglich lebt, dessen Gewalt ewig ist und dessen Reich für und für währt […]. 34 Darum lobe ich, Nebukadnezar, und ehre und preise den König des Himmels; denn all sein Tun ist Wahrheit, und seine Wege sind recht, und wer stolz ist, den kann er demütigen.
Daniel 4:8–34

20 Da sich aber sein Herz erhob und er stolz und hochmütig ward, ward [Nebukadnezar …] 21 verstoßen […], und sein Herz ward gleich den Tieren, […] bis er lernte, dass Gott der Höchste Gewalt hat über der Menschen Königreiche und gibt sie, wem er will.
Daniel 5:20–21

Wem – laut Kontext – dienen alle Dinge zum Besten?

  1. Allen Menschen, die sich mit ihrem Schicksal abfinden.
  2. Denen, die Gott lieben und von ihm berufen sind.
  3. Denen, die als Missionare das Wort Gott verbreiten.
Bibel-Kontext & Lösung

28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind. 29 Denn welche er zuvor ersehen hat, die hat er auch verordnet, dass sie gleich sein sollten dem Ebenbild seines Sohnes, auf dass derselbe der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. 30 Welche er aber verordnet hat, die hat er auch berufen; welche er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; welche er aber hat gerecht gemacht, die hat er auch herrlich gemacht.
Römer 8:28–30

»Bleibt in meiner Liebe …« Welches Gleichnis gebrauchte Jesus im Zusammenhang mit diesen Worten?

  1. Das Gleichnis vom guten Hirten.
  2. Das Gleichnis von Reben am Weinstock.
  3. Das Gleichnis von Fischen im Netz.
Bibel-Kontext & Lösung

1 Ich bin der rechte Weinstock, und mein Vater der Weingärtner. 2 Eine jegliche Rebe an mir, die nicht Frucht bringt, wird er wegnehmen; und eine jegliche, die da Frucht bringt, wird er reinigen, dass sie mehr Frucht bringe. 3 Ihr seid schon rein um des Wortes willen, das ich zu euch geredet habe. 4 Bleibt in mir, und ich in euch. Gleichwie die Rebe kann keine Frucht bringen von ihr selber, sie bleibe denn am Weinstock, also auch ihr nicht, ihr bleibt denn in mir.

5 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun. 6 Wer nicht in mir bleibt, der wird weggeworfen wie eine Rebe und verdorrt, und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und müssen brennen.

7 So ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren. 8 Darin wird mein Vater geehrt, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger.

9 Gleichwie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt in meiner Liebe! 10 So ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe, gleichwie ich meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe. 11 Solches rede ich zu euch, auf dass meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde.
Johannes 15:1–11

»Ich bin die Auferstehung und das Leben.« In welcher Situation sagte Jesus das?

  1. Als er mit Martha über den Tod von Lazarus sprach.
  2. Als er nach seiner Auferstehung den Frauen erschien.
  3. Als er der Volksmenge seinen Tod am Kreuz prophezeite.

Was sagte Jesus noch direkt danach?

  1. Wer sein Wort bewahrt, wird nie den Tod sehen.
  2. Wer sein Leben um seinetwillen verliert, wird es finden.
  3. Wer an ihn glaubt, wird nimmermehr sterben.

Welche Reaktion folgte auf diese Worte?

  1. Martha antwortete Jesus: »Ich glaube, dass du bist Christus, der Sohn Gottes, der in die Welt gekommen ist.«
  2. Die Frauen erschraken sehr, weil sie noch nicht an seine Auferstehung von den Toten glaubten.
  3. Einige aus dem Volk glaubten Jesus nicht und gingen weg.
Bibel-Kontext & Lösung

17 Da kam Jesus und fand ihn [Lazarus], dass er schon vier Tage im Grabe gelegen hatte. […]. 21 Da sprach Martha zu Jesu: Herr, wärest du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben! 22 Aber ich weiß auch noch, dass was du bittest von Gott, das wird dir Gott geben. 23 Jesus spricht zu ihr: Dein Bruder soll auferstehen. 24 Martha spricht zu ihm: Ich weiß wohl, dass er auferstehen wird in der Auferstehung am Jüngsten Tage.

25 Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe; 26 und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das? 27 Sie spricht zu ihm: Herr, ja, ich glaube, dass du bist Christus, der Sohn Gottes, der in die Welt gekommen ist.
Johannes 11:17–27

In welchem Kontext heißt es, dass die Dämonen auch glauben?

  1. Als berichtet wird, wie Jesus einen Besessenen heilte.
  2. Als erklärt wird, dass der Glaube ohne die Werke tot ist.
  3. Als berichtet wird, dass Gott einige Dämonen gebunden hat.

Warum werden dort Abraham und die Hure Rahab erwähnt?

  1. Die Dämonen haben zwar eine Macht über die Prostituierten, aber nicht über die Gläubigen.
  2. Als Beispiel dafür, wie gläubige Menschen durch ihre Werke gerechtfertigt wurden.
  3. Abraham glaubte aus Liebe zu Gott, Rahab dagegen aus Angst vor Dämonen.
Bibel-Kontext & Lösung

14 Was hilft’s, liebe Brüder, so jemand sagt, er habe den Glauben, und hat doch die Werke nicht? Kann auch der Glaube ihn selig machen? 15 So aber ein Bruder oder eine Schwester bloß wäre und Mangel hätte der täglichen Nahrung, 16 und jemand unter euch spräche zu ihnen: Gott berate euch, wärmt euch und sättigt euch! Ihr gäbt ihnen aber nicht, was des Leibes Notdurft ist. Was hilft ihnen das? 17 So auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, ist er tot an ihm selber.

18 Aber es möchte jemand sagen: Du hast den Glauben, und ich habe die Werke; zeige mir deinen Glauben ohne die Werke, so will ich dir meinen Glauben zeigen aus meinen Werken. 19 Du glaubst, dass ein einiger Gott ist? Du tust wohl daran; die Teufel [Dämonen] glauben’s auch und – zittern. 20 Willst du aber erkennen, du eitler Mensch, dass der Glaube ohne Werke tot sei?

21 Ist nicht Abraham, unser Vater, durch die Werke gerecht geworden, da er seinen Sohn Isaak auf dem Altar opferte? 22 Da siehst du, dass der Glaube mitgewirkt hat an seinen Werken, und durch die Werke ist der Glaube vollkommen geworden; 23 und ist die Schrift erfüllt, die da spricht: »Abraham hat Gott geglaubt, und das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet«, und er ward ein Freund Gottes geheißen. 24 So sehet ihr nun, dass der Mensch durch die Werke gerecht wird, nicht durch den Glauben allein. 25 Desgleichen die Hure Rahab, ist sie nicht durch die Werke gerecht geworden, da sie die Boten aufnahm und ließ sie einen andern Weg hinaus? 26 Denn gleichwie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot.
Jakobus 2:14–26

Was sollte Jona in der heidnischen Stadt Ninive predigen?

  1. Die Juden sollen aus Ninive fliehen und nicht zurückschauen.
  2. Noch 40 Tage, dann wird Gott Ninive vernichten.
  3. Die Assyrer sollen nie wieder Israel überfallen.

Was geschah in Ninive nach Jonas Predigt?

  1. Die Menschen taten Buße; und Gott verschonte Ninive.
  2. Die Assyrer nahmen den Propheten Jona gefangen.
  3. Die Menschen glaubten Jona und flohen in die Berge.

Was lehrte Gott, als er eine Schatten spendende Pflanze verdorren lies und somit Jona der Hitze aussetzte?

  1. Gott vernichtet Ninive mit Feuer, weil die Assyrer immer noch gegen Israels sind.
  2. Gott wird seinen Propheten bewahren, auch wenn es für Jona heiß, also gefährlich wird.
  3. Jona trauerte über eine Pflanze, umso mehr hatte Gott Mitleid mit seinen Geschöpfen in Ninive.
Bibel-Kontext & Lösung

1:1 Es geschah das Wort des Herrn zu Jona […]: 2 Mache dich auf und gehe in die große Stadt Ninive und predige wider sie, denn ihre Bosheit ist heraufgekommen vor mich. […].

3:4 Und da Jona anfing hineinzugehen eine Tagereise in die Stadt, predigte er und sprach: Es sind noch 40 Tage, so wird Ninive untergehen. 5 Da glaubten die Leute zu Ninive an Gott und ließen predigen, man sollte fasten, und zogen Säcke an, beide, groß und klein. […]. 10 Da aber Gott sah ihre Werke, dass sie sich bekehrten von ihrem bösen Wege, reute ihn des Übels, das er geredet hatte ihnen zu tun, und tat’s nicht.

4:1 Das verdross Jona gar sehr, und er ward zornig […]. 5 Und Jona ging zur Stadt hinaus und setzte sich östlich von der Stadt […]. 6 Gott der Herr aber verschaffte einen Rizinus, der wuchs über Jona, dass er Schatten gäbe über sein Haupt und errettete ihn von seinem Übel; und Jona freute sich sehr über den Rizinus. 7 Aber Gott verschaffte einen Wurm des Morgens, da die Morgenröte anbrach; der stach den Rizinus, dass er verdorrte. 8 Als aber die Sonne aufgegangen war, verschaffte Gott einen dürren Ostwind; und die Sonne stach Jona auf den Kopf, dass er matt ward. Da wünschte er seiner Seele den Tod […]. 9 Da sprach Gott zu Jona: Meinst du, dass du mit Recht zürnst um den Rizinus? […]. 10 Dich jammert des Rizinus, daran du nicht gearbeitet hast, hast ihn auch nicht aufgezogen, welcher in einer Nacht ward und in einer Nacht verdarb; 11 und mich sollte nicht jammern Ninives, solcher großen Stadt, in welcher sind mehr denn 120.000 Menschen, die nicht wissen Unterschied, was rechts oder links ist, dazu auch viele Tiere?
Jona 1–4

»Richtet nicht nach dem Ansehen, sondern richtet ein rechtes Gericht.« Wer sagte das wem?

  1. Das sagte Pilatus, nachdem er öffentlich seine Hände gewaschen hatte, um deutlich zu machen, dass er gegen die ungerechte Verurteilung von Jesus sei.
  2. Gott spricht zu den Gläubigen bezüglich der Sünden des Fleisches in ihren Gemeinden: Schaut auf euch selbst, redet nicht über die Außenstehenden.
  3. Jesus lehrte das Volk, dass Gott ihn gesandt hatte, während einige sich von Äußerlichkeiten beirren ließen: Er sei kein studierter Gelehrter und heile am Sabbat.
Bibel-Kontext & Lösung

10 Als aber seine Brüder waren hinaufgegangen, da ging er [Jesus] auch hinauf zu dem Fest, nicht offenbar, sondern wie heimlich. […]. 14 Aber mitten im Fest ging Jesus hinauf in den Tempel und lehrte. 15 Und die Juden verwunderten sich und sprachen: Wie kann dieser die Schrift, so er sie doch nicht gelernt hat?

16 Jesus antwortete ihnen und sprach: Meine Lehre ist nicht mein, sondern dessen, der mich gesandt hat. […]. 19 Hat euch nicht Mose das Gesetz gegeben? Und niemand unter euch tut das Gesetz. Warum sucht ihr mich zu töten? 20 Das Volk antwortete und sprach: Du hast den Teufel; wer sucht dich zu töten?

21 Jesus antwortete und sprach: Ein einziges Werk habe ich getan, und es wundert euch alle. 22 Mose hat euch darum gegeben die Beschneidung – nicht dass sie von Mose kommt, sondern von den Vätern –, und ihr beschneidet den Menschen am Sabbat. 23 So ein Mensch die Beschneidung annimmt am Sabbat, auf dass nicht das Gesetz Moses gebrochen werde, zürnt ihr denn über mich, dass ich den ganzen Menschen habe am Sabbat gesund gemacht? 24 Richtet nicht nach dem Ansehen, sondern richtet ein rechtes Gericht.
Johannes 7:10–24

»Es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.« In welcher Situation sagte Jesus das?

  1. Als die Schriftgelehrten ihm verboten, am Sabbat zu heilen.
  2. Als die Jünger ihn fragten, ob der Blindgeborene oder seine Eltern gesündigt hatten.
  3. Das sagte er im nächtlichen Gespräch mit Nikodemus.

Was sagte Jesus noch in diesem Zusammenhang?

  1. Er müsste wirken, solange Tag ist. Er sei das Licht der Welt.
  2. Bald würden ihn alle Jünger in einer Nacht verlassen.
  3. Wer Gottes Licht ablehnt, kommt in die ewige Finsternis.

Was geschah direkt danach?

  1. Jesus sorgte dafür, dass ein Blindgeborener sehend wurde.
  2. Judas ging nachts zu den Priestern, um Jesus zu verraten.
  3. Jesus erklärte Nikodemus, was es bedeutet, von neuem geboren zu werden.
Bibel-Kontext & Lösung

1 Und Jesus ging vorüber und sah einen, der blind geboren war. 2 Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Meister, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren ist? 3 Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern dass die Werke Gottes offenbar würden an ihm.

4 Ich muss wirken die Werke dessen, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann. 5 Solange ich bin in der Welt, bin ich das Licht der Welt.

6 Da er solches gesagt, spie er auf die Erde und machte eine breiige Masse aus dem Speichel und schmierte sie auf des Blinden Augen 7 und sprach zu ihm: Gehe hin zu dem Teich Siloah (das ist verdolmetscht: gesandt) und wasche dich! Da ging er hin und wusch sich und kam sehend.
Johannes 9:1–7

Wann sagte Jesus das Gleichnis vom bösen Knecht, der nicht vergeben wollte, obwohl ihm vergeben wurde?

  1. Als er den Jüngern die Worte des Gebets erklärte: »Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern …«
  2. Als er davon sprach, dass einige ihn vor Gericht verurteilen werden, obwohl er ihnen die Sünden, ihre Schulden, vergeben hatte.
  3. Als Petrus ihn fragte, ob es genügt, dem Bruder siebenmal zu vergeben.

Mit welchem Gedanken beendete Jesus dieses Gleichnis?

  1. Wir sollen das Gebet »Vater unser« täglich beten.
  2. Jesus sprach: »Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!«
  3. Wenn wir nicht vergeben, wird Gott uns auch nicht vergeben.
Bibel-Kontext & Lösung

21 Da trat Petrus zu ihm und sprach: Herr, wie oft muss ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Ist’s genug siebenmal? 22 Jesus sprach zu ihm: Ich sage dir: nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal.

23 Darum ist das Himmelreich gleich einem König, der mit seinen Knechten rechnen wollte. 24 Und als er anfing zu rechnen, kam ihm einer vor, der war ihm 10.000 Pfund schuldig. […]. 26 Da fiel der Knecht nieder und betete ihn an und sprach: Herr, habe Geduld mit mir; ich will dir’s alles bezahlen. 27 Da jammerte den Herrn des Knechtes, und er ließ ihn los, und die Schuld erließ er ihm auch.

28 Da ging derselbe Knecht hinaus und fand einen seiner Mitknechte, der war ihm 100 Groschen schuldig […]. 29 Da fiel sein Mitknecht nieder und bat ihn und sprach: Habe Geduld mit mir; ich will dir’s alles bezahlen. 30 Er wollte aber nicht, sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis […].

31 Da aber seine Mitknechte solches sahen, wurden sie sehr betrübt und kamen und brachten vor ihren Herrn alles, was sich begeben hatte. 32 Da forderte ihn sein Herr vor sich und sprach zu ihm: Du Schalksknecht, alle diese Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich batest; 33 solltest du denn dich nicht auch erbarmen über deinen Mitknecht, wie ich mich über dich erbarmt habe? 34 Und sein Herr ward zornig und überantwortete ihn den Peinigern, bis dass er bezahlte alles, was er ihm schuldig war. 35 Also wird euch mein himmlischer Vater auch tun, so ihr nicht vergebt von eurem Herzen, ein jeglicher seinem Bruder seine Fehler.
Matthäus 18:21–35

In welchem Kontext schreibt Paulus von einem Mann, der ins Paradies entrückt wurde und dort unaussprechliche Worte hörte?

  1. Paulus zeigte, dass er den falschen Aposteln in nichts nachstand und als Apostel von Gott selbst berufen wurde.
  2. Er erklärte, warum alle Christen nach besonderen Offenbarungen von Gott streben sollen.
  3. Er verdeutlichte, dass der Himmel nicht mit menschlichen Worten zu beschreiben ist.
Bibel-Kontext & Lösung

1 Es ist mir ja das Rühmen nichts nütze; doch will ich kommen auf die Gesichte und Offenbarungen des Herrn. 2 Ich kenne einen Menschen in Christus; vor vierzehn Jahren (ist er in dem Leibe gewesen, so weiß ich’s nicht; oder ist er außer dem Leibe gewesen, so weiß ich’s auch nicht; Gott weiß es) ward derselbe entrückt bis in den dritten Himmel. 3 Und ich kenne denselben Menschen (ob er in dem Leibe oder außer dem Leibe gewesen ist, weiß ich nicht; Gott weiß es), 4 der ward entrückt in das Paradies und hörte unaussprechliche Worte, welche kein Mensch sagen kann. 5 Für denselben will ich mich rühmen; für mich selbst aber will ich mich nichts rühmen, nur meiner Schwachheit. […].

7 Und auf dass ich mich nicht der hohen Offenbarungen überhebe, ist mir gegeben ein Pfahl ins Fleisch, nämlich des Satans Engel, der mich mit Fäusten schlage, auf dass ich mich nicht überhebe. […].

11 Ich bin ein Narr geworden über dem Rühmen; dazu habt ihr mich gezwungen. Denn ich sollte von euch gelobt werden, zumal ich nichts weniger bin, als die “hohen“ Apostel sind, wiewohl ich nichts bin.
2. Korinther 12:1–11
Vgl. 2. Korinther 10–11

Warum wurden im Reich Israel zwei goldene Kälber errichtet?

  1. Der König Ahab wollte damit seiner heidnischen Frau Isabel ein königliches Geschenk machen.
  2. Das Volk Israel wollte wieder das goldene Kalb haben, welches Mose zerstörte.
  3. Der König Jerobeam fürchtete, sein Volk würde sich wegen der jährlichen Feste in Jerusalem dem König von Juda zuwenden.
Bibel-Kontext & Lösung

26 Jerobeam aber gedachte in seinem Herzen: Das Königreich wird nun wieder zum Haus David fallen. 27 Wenn dies Volk soll hinaufgehen, Opfer zu tun in des Herrn Haus zu Jerusalem, so wird sich das Herz dieses Volks wenden zu ihrem Herrn Rehabeam, dem König Judas, und sie werden mich erwürgen und wieder zu Rehabeam, dem König Judas, fallen.

28 Und der König hielt einen Rat und machte zwei goldene Kälber und sprach zu ihnen: Es ist euch zu viel, hinauf gen Jerusalem zu gehen; siehe, da sind deine Götter, Israel, die dich aus Ägypten geführt haben. 29 Und er setzte eins zu Beth-El, und das andere tat er gen Dan. 30 Und das geriet zur Sünde; denn das Volk ging hin vor das eine [Kalb] bis gen Dan. 31 Er machte auch ein Haus der Höhen und machte Priester aus allem Volk, die nicht von den Kindern Levi waren. 32 Und er machte ein Fest am fünfzehnten Tage des achten Monats wie das Fest in Juda und opferte auf dem Altar. So tat er zu Beth-El, dass man den Kälbern opferte, die er gemacht hatte, und stiftete zu Beth-El die Priester der Höhen, die er gemacht hatte […].
1. Könige 12:26–32
Vgl. 2. Könige 17:21–22 • 2. Chronik 11:13–15

Wer und wann verglich sich mit einem Freund des Bräutigams?

  1. Jesus als er sagte, dass er im Himmel ein Hochzeitsmahl für die Christen vorbereiten wird.
  2. Johannes als ihm offenbart wurde, wie die Gemeinde (Braut) ihrem Herrn Jesus (Bräutigam) begegnen wird.
  3. Johannes der Täufer, als ihm erzählt wurde, dass viele Menschen zu Jesus gehen.

Was ist mit diesem Vergleich gemeint?

  1. Jesus ist ein Mittler zwischen Gott und Sündern.
  2. Johannes der Täufer freute sich über Jesus und sein Erfolg.
  3. Jesus liebte Johannes mehr als andere Jünger.

Welchen Gedanken sagte er in diesem Zusammenhang?

  1. »Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben …«
  2. »Siehe, der Bräutigam kommt; geht aus, ihm entgegen!«
  3. »Und der Geist und die Braut sprechen: Komm!«
Bibel-Kontext & Lösung

22 Danach kam Jesus und seine Jünger in das jüdische Land und blieb dort mit ihnen und taufte. 23 Johannes aber taufte auch noch zu Enon, nahe bei Salim, denn es war viel Wasser dort; und sie kamen dahin und ließen sich taufen. 24 Denn Johannes war noch nicht ins Gefängnis geworfen. 25 Da erhob sich eine Frage unter den Jüngern des Johannes mit den Juden über die Reinigung. 26 Und sie kamen zu Johannes und sprachen zu ihm: Meister, der bei dir war jenseits des Jordans, von dem du zeugtest, siehe, der tauft, und jedermann kommt zu ihm. 27 Johannes antwortete und sprach: Ein Mensch kann nichts nehmen, es werde ihm denn gegeben vom Himmel. 28 Ihr selbst seid meine Zeugen, dass ich gesagt habe, ich sei nicht Christus, sondern vor ihm her gesandt. 29 Wer die Braut hat, der ist der Bräutigam; der Freund aber des Bräutigams steht und hört ihm zu und freut sich hoch über des Bräutigams Stimme. Diese meine Freude ist nun erfüllt. 30 Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen.

31 Der von obenher kommt, ist über alle. Wer von der Erde ist, der ist von der Erde und redet von der Erde. […]. 35 Der Vater hat den Sohn lieb und hat ihm alles in seine Hand gegeben. 36 Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.
Johannes 3:22–36

In welchem Zusammenhang sagte Paulus: »Ich bin jedermann allerlei geworden«?

  1. Als er erklärte, warum er sich nicht an jüdische Vorschriften anpasste – wie etwa Petrus.
  2. Als er davon sprach, wie er Menschen begegnet, um sie für das Evangelium zu gewinnen.
  3. Als er davon berichtete, dass er mehr als andere Apostel unter den Heiden predigte.
Bibel-Kontext & Lösung

18 Was ist denn nun mein Lohn? Dass ich predige das Evangelium Christi und tue das frei umsonst, auf dass ich nicht meine Freiheit missbrauche am Evangelium. 19 Denn wiewohl ich frei bin von jedermann, habe ich doch mich selbst jedermann zum Knecht gemacht, auf dass ich ihrer viele gewinne. 20 Den Juden bin ich geworden wie ein Jude, auf dass ich die Juden gewinne. Denen, die unter dem Gesetz sind, bin ich geworden wie unter dem Gesetz, auf dass ich die, so unter dem Gesetz sind, gewinne. 21 Denen, die ohne Gesetz sind, bin ich wie ohne Gesetz geworden (so ich doch nicht ohne Gesetz bin vor Gott, sondern bin in dem Gesetz Christi), auf dass ich die, so ohne Gesetz sind, gewinne. 22 Den Schwachen bin ich geworden wie ein Schwacher, auf dass ich die Schwachen gewinne. Ich bin jedermann allerlei geworden, auf dass ich wenigstens etliche selig mache. 23 Solches aber tue ich um des Evangeliums willen, auf dass ich sein teilhaftig werde.
1. Korinther 9:18–23

Wer sagte über wen Folgendes? Sie gleichen Kindern, die einander zurufen: Wir haben euch gepfiffen, und ihr habt nicht getanzt; wir haben euch geklagt, und ihr habt nicht geweint.

  1. Jesus über die Pharisäer und die Schriftgelehrten.
  2. Johannes der Täufer über die ungläubigen Juden.
  3. Ein Schriftgelehrter über die Jünger von Jesus.

Was meinte er damit?

  1. Einige verneinten den asketischen Johannes den Täufer und auch Jesus, der mit Sündern Tischgemeinschaft pflegte.
  2. Es ist wichtig, sich mit den Fröhlichen zu freuen und mit den Weinenden zu weinen.
  3. Die Jünger von Jesus sollten fasten, so wie es die Jünger des Johannes des Täufers machten.
Bibel-Kontext & Lösung

24 Da aber die Boten des Johannes [des Täufers] hingingen, fing Jesus an, zu reden zu dem Volk von Johannes: Was seid ihr hinausgegangen in die Wüste zu sehen? Wolltet ihr ein Rohr sehen, das vom Winde bewegt wird? […]. 29 Und alles Volk, das ihn hörte, und die Zöllner gaben Gott recht und ließen sich taufen mit der Taufe des Johannes. 30 Aber die Pharisäer und Schriftgelehrten verachteten Gottes Rat wider sich selbst und ließen sich nicht von ihm taufen.

31 Aber der Herr sprach: Wem soll ich die Menschen dieses Geschlechts vergleichen, und wem sind sie gleich? 32 Sie sind gleich den Kindern, die auf dem Markt sitzen und rufen gegeneinander und sprechen: Wir haben euch gepfiffen, und ihr habt nicht getanzt; wir haben euch geklagt, und ihr habt nicht geweint. 33 Denn Johannes der Täufer ist gekommen und aß nicht Brot und trank keinen Wein; so sagt ihr: Er hat den Teufel. 34 Des Menschen Sohn ist gekommen, isst und trinkt; so sagt ihr: Siehe, der Mensch ist ein Fresser und Weinsäufer, der Zöllner und Sünder Freund! 35 Und die Weisheit muss sich rechtfertigen lassen von allen ihren Kindern.
Lukas 7:24–35

Wann sagte Jesus das Gleichnis von zehn Jungfrauen?

  1. Als er dem Volk das Kommen des Heiligen Geistes erklärte.
  2. Als er die Schriftgelehrten und Pharisäer ermahnte.
  3. Als er über das Weltende und sein Wiederkommen sprach.

Welche Schlussfolgerung machte Jesus bei diesem Gleichnis?

  1. »Wenn ihr das seht, so wisst, dass es nahe vor der Tür ist.«
  2. »Wacht und betet, dass ihr nicht in Anfechtung kommt!«
  3. »Darum wacht; denn ihr wisst weder Tag noch Stunde, in welcher des Menschen Sohn kommen wird.«

Welches weiteres Gleichnis sagte Jesus in diesem Kontext?

  1. Das Gleichnis vom verlorenen Sohn.
  2. Das Gleichnis vom Hochzeitsmahl.
  3. Das Gleichnis von anvertrauten Talenten.
Bibel-Kontext & Lösung

3 Und als er [Jesus] auf dem Ölberge saß, traten zu ihm seine Jünger besonders und sprachen: Sage uns, wann wird das geschehen? Und welches wird das Zeichen sein deiner Zukunft und des Endes der Welt? 4 Jesus aber antwortete: […] 36 Von dem Tag aber und von der Stunde weiß niemand […]. 42 Darum wacht; denn ihr wisst nicht, welche Stunde euer Herr kommen wird.
Matthäus 24:3–42

1 Dann wird das Himmelreich gleich sein zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und gingen aus, dem Bräutigam entgegen. […]. 3 Die törichten nahmen ihre Lampen; aber sie nahmen kein Öl mit sich. […]. 6 Zur Mitternacht aber ward ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam kommt; geht aus, ihm entgegen! 7 Da standen diese Jungfrauen alle auf und schmückten ihre Lampen. 8 Die törichten aber sprachen zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, denn unsre Lampen verlöschen. 9 Da antworteten die klugen und sprachen: Nein, auf dass es uns und euch gebreche; geht aber hin zu den Krämern und kauft für euch selbst. 10 Und da sie hingingen, zu kaufen, kam der Bräutigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit, und die Tür ward verschlossen. 11 Zuletzt kamen auch die andern Jungfrauen und sprachen: Herr, Herr, tu uns auf! 12 Er antwortete aber und sprach: […] Ich kenne euch nicht.13 Darum wacht; denn ihr wisst weder Tag noch Stunde, in welcher des Menschen Sohn kommen wird.

[Danach folgt das Gleichnis von den anvertrauten Talenten …]
Matthäus 25:1–13

Warum überlebte die heidnische Hure Rahab bei der Zerstörung von Jericho?

  1. Einer der israelitischen Kundschafter nahm Rahab in Obhut, weil sie ihm gefallen hatte.
  2. Rahab glaubte an Gott Israels und hat daraufhin richtig gehandelt.
  3. Rahab überlistete zwei israelitische Kundschafter, die ihr die Sicherheit garantieren mussten.
Bibel-Kontext & Lösung

[Rahab sprach zu den zwei israelitischen Kundschaftern, die sie versteckt hatte:] 9 Ich weiß, dass der Herr euch das Land gegeben hat; denn ein Schrecken ist über uns gefallen vor euch, und alle Einwohner des Landes sind vor euch feige geworden. 10 Denn wir haben gehört, wie der Herr hat das Wasser im Schilfmeer ausgetrocknet vor euch her, da ihr aus Ägypten gezogen seid, und was ihr den zwei Königen der Amoriter, Sihon und Og, jenseits des Jordans getan habt, wie ihr sie verbannt habt. 11 Und seit wir solches gehört haben, ist unser Herz verzagt und ist kein Mut mehr in jemand vor euch; denn der Herr, euer Gott, ist Gott oben im Himmel und unten auf Erden.
Josua 2:9–11

Durch den Glauben ward die Hure Rahab nicht verloren mit den Ungläubigen, da sie die Kundschafter freundlich aufnahm.
Hebräer 11:31

»Wer aber den Heiligen Geist lästert, der hat keine Vergebung ewiglich …« In welcher Situation sagte Jesus das?

  1. Als die Schriftgelehrten behaupteten, Jesus treibe Dämonen mithilfe Satans aus, und habe also einen unreinen Geist.
  2. Als Petrus behauptete, es ist genug, wenn wir unserem Bruder im Glauben siebenmal vergeben.
  3. Als Jesus davon sprach, dass er gekommen sei, um seine Jünger mit dem Heiligen Geist zu taufen.

Welche Gleichnisse fügte Jesus hinzu?

  1. Vom reichen Narren und vom unbarmherzigen Knecht.
  2. Von zehn Jungfrauen und vom verlorenen Sohn.
  3. Vom entzweiten Haus (Reich) und vom Haus des Starken.

Was machen diese Gleichnisse deutlich?

  1. Wer sich vom Heiligen Geist abwendet und seinem Bruder nicht vergibt, dem wird Gott niemals vergeben.
  2. Weil Jesus Dämonen austrieb, war in ihm kein unreiner Geist, sondern der Geist Gottes, der stärker ist als Satan.
  3. Wenn der Mensch die Fülle im Heiligen Geist ablehnt, verliert er Gott den Vater und kommt nicht ins Himmelreich.
Bibel-Kontext & Lösung

22 Die Schriftgelehrten aber, die von Jerusalem herabgekommen waren, sprachen: Er [Jesus] hat den Beelzebub, und durch den obersten Teufel treibt er die Teufel aus.

23 Und er [Jesus] rief sie zusammen und sprach zu ihnen in Gleichnissen: Wie kann ein Satan den andern austreiben? 24 Wenn ein Reich mit sich selbst uneins wird, kann es nicht bestehen. 25 Und wenn ein Haus mit sich selbst uneins wird, kann es nicht bestehen. 26 Setzt sich nun der Satan wider sich selbst und ist mit sich selbst uneins, so kann er nicht bestehen, sondern es ist aus mit ihm. 27 Es kann niemand einem Starken in sein Haus fallen und seinen Hausrat rauben, es sei denn, dass er zuvor den Starken binde und alsdann sein Haus beraube. 28 Wahrlich ich sage euch: Alle Sünden werden vergeben den Menschenkindern, auch die Gotteslästerungen, womit sie Gott lästern; 29 wer aber den Heiligen Geist lästert, der hat keine Vergebung ewiglich, sondern ist schuldig des ewigen Gerichts. 30 Denn sie sagten: Er hat einen unsauberen Geist.
Markus 3:22–30
Vgl. Matthäus 12:22–32

Wann sprach Jesus von einer Bitte um drei Brote um Mitternacht?

  1. Nach der Speisung von 5000 Menschen mit wenigen Broten.
  2. Als er mit den Jüngern über das Gebet »Vater unser« sprach.
  3. Als er davon predigte, dass er das Brot des Lebens ist.

Was sagte Jesus noch dazu?

  1. »Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern …«
  2. »Und alles, was ihr bittet im Gebet, so ihr glaubt, werdet ihr empfangen.«
  3. »Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan.«

Was meinte Jesus damit?

  1. Unser Vater im Himmel wird uns alles Nötige geben, wenn wir ihn darum bitten.
  2. Wir sollen gegenüber unseren Nachbarn freundlich und hilfsbereit sein.
  3. In dunklen, schweren Stunden sollen wir unseren Überfluss, unser Brot mit anderen teilen.
Bibel-Kontext & Lösung

1 Und es begab sich, dass er [Jesus] war an einem Ort und betete. Und da er aufgehört hatte, sprach einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte. 2 Er aber sprach zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel. 3 Gib uns unser täglich Brot immerdar. 4 Und vergib uns unsre Sünden; denn auch wir vergeben allen, die uns schuldig sind. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Übel.

5 Und er sprach zu ihnen: Welcher ist unter euch, der einen Freund hat und ginge zu ihm zu Mitternacht und spräche zu ihm: Lieber Freund, leihe mir drei Brote; denn es ist mein Freund zu mir gekommen von der Straße, und ich habe nicht, was ich ihm vorlege; – 7 und er drinnen würde antworten und sprechen: Mache mir keine Unruhe! Die Tür ist schon zugeschlossen, und meine Kindlein sind bei mir in der Kammer; ich kann nicht aufstehen und dir geben. 8 Ich sage euch: Und ob er nicht aufsteht und gibt ihm, weil er sein Freund ist, so wird er doch um seines unverschämten Drängens willen aufstehen und ihm geben, soviel er bedarf.

9 Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan. 10 Denn wer da bittet, der nimmt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.
Lukas 11:1–10

Warum hat Gott in der alttestamentlichen Zeit den Israeliten verboten, Menschen aus anderen Völkern zu heiraten?

  1. Weil heidnische Völker die Beschneidung nicht praktizierten.
  2. Damit die Israeliten nicht zum Götzendienst verführt werden.
  3. Damit die israelitischen Frauen ihre Schönheit behalten.
Bibel-Kontext & Lösung

14 Du sollst keinen andern Gott anbeten. Denn der Herr heißt ein Eiferer; ein eifriger Gott ist er. 15 Dass du nicht einen Bund mit des Landes Einwohnern machst, und wenn sie ihren Göttern nachlaufen und opfern ihren Göttern, sie dich nicht laden und du von ihrem Opfer isst, 16 und dass du nimmst deinen Söhnen ihre Töchter zu Frauen und dieselben dann ihren Göttern nachlaufen und machen, dass deine Söhne auch ihren Göttern nachlaufen.
2. Mose 34:14–16

3 Und sollst dich mit ihnen nicht befreunden: Eure Töchter sollt ihr nicht geben ihren Söhnen, und ihre Töchter sollt ihr nicht nehmen euren Söhnen. 4 Denn sie werden eure Söhne mir abfällig machen, dass sie andern Göttern dienen; so wird dann des Herrn Zorn ergrimmen über euch und euch bald vertilgen.
5. Mose 7:3–4

1 Aber der König Salomo liebte viele ausländische Frauen […] – 2 von solchen Völkern, davon der Herr gesagt hatte den Kindern Israel: Geht nicht zu ihnen und lasst sie nicht zu euch kommen; sie werden gewiss eure Herzen neigen ihren Göttern nach.
1. Könige 11:1–2

»Die Gesunden bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken.« In welcher Situation sagte Jesus das?

  1. Als er einen Gelähmten am Sabbat geheilt hatte und die Pharisäer ihn dafür kritisierten.
  2. Als er die Schwiegermutter von Petrus heilte.
  3. Als die Schriftgelehrten sich darüber ärgerten, dass er beim Zöllner Levi mit Sündern zu Tisch war.

Was sagte Jesus anschließend?

  1. »Er hat mich gesandt, zu verkündigen das Evangelium den Armen, zu heilen die zerstoßenen Herzen …«
  2. »Ich bin gekommen, zu rufen die Sünder zur Buße, und nicht die Gerechten.«
  3. »Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.«
Bibel-Kontext & Lösung

27 Und darnach ging er [Jesus] aus und sah einen Zöllner mit Namen Levi am Zoll sitzen und sprach zu ihm: Folge mir nach! 28 Und er verließ alles, stand auf und folgte ihm nach. 29 Und Levi richtete ihm ein großes Mahl zu in seinem Haus, und viele Zöllner und andere saßen mit ihm zu Tisch. 30 Und die Schriftgelehrten und Pharisäer murrten wider seine Jünger und sprachen: Warum esst und trinkt ihr mit den Zöllnern und Sündern? 31 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Die Gesunden bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken. 32 Ich bin gekommen, zu rufen die Sünder zur Buße, und nicht die Gerechten.
Lukas 5:27–32
Vgl. Matthäus 9:9–13 • Markus 2:14–17

»Ein wenig Sauerteig durchsäuert den ganzen Teig.« Was steht im Kontext?

  1. Die Meinung, der Mensch könnte durch das mosaische Gesetz gerecht werden.
  2. Die Lehre Bileams von der Vermischung des Heidentums mit dem Evangelium.
  3. Eine Bitterkeit im Herzen, wenn wir unserem Nächsten nicht vergeben.
Bibel-Kontext & Lösung

1 So besteht nun in der Freiheit, zu der uns Christus befreit hat, und lasst euch nicht wiederum in das Joch der Knechtschaft fangen. 2 Siehe, ich, Paulus, sage euch: Wo ihr euch beschneiden lasst, so nützt euch Christus nichts. 3 Ich bezeuge abermals einem jeden, der sich beschneiden lässt, dass er das ganze Gesetz schuldig ist zu tun.

4 Ihr habt Christus verloren, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, und seid von der Gnade gefallen. 5 Wir aber warten im Geist durch den Glauben der Gerechtigkeit, auf die man hoffen muss. 6 Denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch unbeschnitten sein etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe tätig ist.

7 Ihr lieft fein. Wer hat euch aufgehalten, der Wahrheit nicht zu gehorchen? 8 Solch Überreden ist nicht von dem, der euch berufen hat. 9 Ein wenig Sauerteig durchsäuert den ganzen Teig.
Galater 5:1–9

»Lieblich und schön sein ist nichts …« Wie geht dieser Bibelvers weiter? Um was geht es im Kontext?

  1. »Aber du verließest dich auf deine Schöne …« – Es geht um die Stolzen, die auf sich selbst vertrauen.
  2. »Wer eine Frau ansieht, ihrer zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen.« – Es geht um das Begehren des Schönen.
  3. »Eine Frau, die den Herrn fürchtet, soll man loben.« – Es geht um eine tugendhafte und gottesfürchtige Frau.
Bibel-Kontext & Lösung

10 Wem eine tugendsame Frau beschert ist, die ist viel edler denn die köstlichsten Perlen. 11 Ihres Mannes Herz darf sich auf sie verlassen, und Nahrung wird ihm nicht mangeln. 12 Sie tut ihm Liebes und kein Leides ihr Leben lang. […].

25 Kraft und Schöne sind ihr Gewand, und sie lacht des kommenden Tages. 26 Sie tut ihren Mund auf mit Weisheit, und auf ihrer Zunge ist holdselige Lehre. 27 Sie schaut, wie es in ihrem Haus zugeht, und isst ihr Brot nicht mit Faulheit. 28 Ihre Söhne stehen auf und preisen sie selig; ihr Mann lobt sie: 29 »Viele Töchter halten sich tugendsam; du aber übertriffst sie alle.« 30 Lieblich und schön sein ist nichts; eine Frau, die den Herrn fürchtet, soll man loben. 31 Sie wird gerühmt werden von den Früchten ihrer Hände, und ihre Werke werden sie loben in den Toren.
Sprüche 31:10–31

In welchem Zusammenhang gebrauchte Jesus das Gleichnis von einem treuen, wachsamen Haushalter?

  1. Als er erklärte, wie schwer es für die Reichen ist, in das Himmelreich zu kommen.
  2. Als er zu den Jüngern von seinem Wiederkommen sprach.
  3. Als er die Jünger darauf vorbereitete, die Führung der Gemeinde zu übernehmen.

Welche Bedeutung hat dieses Gleichnis?

  1. Wie der kluge Haushalter, so sollen Gläubige wachsam auf die Wiederkunft ihres Herrn Jesus warten, indem sie ihm treu dienen.
  2. Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht.
  3. Ein kluger Christ (Haushalter) bereitet sich auf die letzte Zeit, indem er beispielsweise Nahrungsvorräte anlegt.
Bibel-Kontext & Lösung

35 Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen 36 und seid gleich den Menschen, die auf ihren Herrn warten, wann er aufbrechen wird von der Hochzeit, auf dass, wenn er kommt und anklopft, sie ihm alsbald auftun. 37 Selig sind die Knechte, die der Herr, so er kommt, wachend findet […].

41 Petrus aber sprach zu ihm: Herr, sagst du dies Gleichnis zu uns oder auch zu allen? 42 Der Herr aber sprach: Wer ist der treue und kluge Haushalter, welchen der Herr setzt über sein Gesinde, dass er ihnen zu rechter Zeit ihre Gebühr gebe? 43 Selig ist der Knecht, welchen sein Herr findet also tun, wenn er kommt. 44 Wahrlich ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen.

45 So aber der Knecht in seinem Herzen sagen wird: Mein Herr verzieht zu kommen, – und fängt an, zu schlagen Knechte und Mägde, auch zu essen und zu trinken und sich vollzusaufen, 46 so wird des Knechtes Herr kommen an dem Tage, da er sich’s nicht erwartet, und zu der Stunde, die er nicht weiß, und wird ihn zerhauen und wird ihm seinen Lohn geben mit den Ungläubigen.
Lukas 12:35–46
Vgl. Matthäus 24:42–51 • Markus 13:32–37

»Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt zum Reich Gottes.« Wann sagte Jesus das?

  1. Er prophezeite seine Wiederkunft und erinnerte warnend an die Frau von Lot, die zurückschaute und darum starb.
  2. Ein Mann beabsichtigte ihm nachzufolgen, wollte aber davor sich von seinen Hausgenossen verabschieden.
  3. Die Schriftgelehrten sagten, die mosaischen Vorschriften tragen dazu bei, die Landwirtschaft zu verbessern.

Was sagte Jesus noch in diesem Zusammenhang?

  1. »Gedenkt an des Lot Frau!«
  2. »Des Menschen Sohn hat nicht, da er sein Haupt hinlege.«
  3. »Gott setzte Adam in Eden, auf dass er ihn bewahre.«
Bibel-Kontext & Lösung

57 Es begab sich aber, da sie auf dem Wege waren, sprach einer zu ihm [Jesus]: Ich will dir folgen, wo du hingehst. 58 Und Jesus sprach zu ihm: Die Füchse haben Gruben, und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber des Menschen Sohn hat nicht, da er sein Haupt hinlege.

59 Und er sprach zu einem andern: Folge mir nach! Der sprach aber: Herr, erlaube mir, dass ich zuvor hingehe und meinen Vater begrabe. 60 Aber Jesus sprach zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; gehe du aber hin und verkündige das Reich Gottes!

61 Und ein anderer sprach: Herr, ich will dir nachfolgen; aber erlaube mir zuvor, dass ich einen Abschied mache von denen, die in meinem Haus sind. 62 Jesus aber sprach zu ihm: Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt zum Reich Gottes.
Lukas 9:57–62
Vgl. Matthäus 8:19–22

Wem wurde ein Götzenbild der Eifersucht in Jerusalem, beim Volk Gottes, gezeigt?

  1. Dem König Ahab und seiner heidnischen Frau Isabel.
  2. Dem Propheten Jeremia und seinem Schreiber Baruch.
  3. Dem Propheten Hesekiel, der im Exil in Babylon lebte.

Wie ist der Zusammenhang von diesem Ereignis?

  1. Gott zeigte den geistlichen Abfall des Reiches Juda und kündigt sein Gericht an.
  2. Wegen seiner Eifersucht stellte der König von Juda ein Götzenbild auf, das angebetet werden sollte.
  3. Ein Prophet Gottes zerstörte in seinem Eifer ein Götzenbild in Jerusalem.
Bibel-Kontext & Lösung

2 Derselbe fünfte Tag des Monats war eben im fünften Jahr, nachdem Jojachin, der König Judas, war gefangen weggeführt. 3 Da geschah des Herrn Wort zu Hesekiel, dem Sohn Busis, dem Priester, im Land der Chaldäer […].
Hesekiel 1:2–3

1 Und es begab sich im sechsten Jahr, am fünften Tage des sechsten Monats, dass ich [Hesekiel] saß in meinem Haus und die Alten aus Juda saßen vor mir; dort fiel die Hand Gottes des Herrn auf mich. 2 Und siehe, ich sah, dass es von seinen Lenden abwärts war wie Feuer […]; 3 und er reckte aus wie eine Hand und ergriff mich bei dem Haar meines Hauptes. Da führte mich ein Wind zwischen Himmel und Erde und brachte mich gen Jerusalem in einem göttlichen Gesichte zu dem Tor am inneren Vorhof [des Tempels], das gegen Norden ist, da stand ein Bild zu Verdruss [Götzenbild der Eifersucht] dem Hausherrn. […]. 5 Und da ich meine Augen aufhob gegen Norden, siehe, da stand nördlich das verdrießliche Bild am Tor des Altars, eben da man hineingeht. 6 Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, siehst du auch, was diese tun? Große Gräuel, die das Haus Israel hier tut, dass sie mich ja fern von meinem Heiligtum treiben. […]. 17 Und er sprach zu mir: Menschenkind, siehst du das? Ist’s dem Haus Juda zu wenig, alle solche Gräuel hier zu tun, dass sie auch sonst im ganzen Land Gewalt und Unrecht treiben und reizen mich immer wieder? […]. 18 Darum will ich auch wider sie mit Grimm handeln, und mein Auge soll ihrer nicht verschonen […].
Hesekiel 8:1–18

»Satan verstellt sich zum Engel des Lichtes«? In welchem Zusammenhang steht dieses Wort?

  1. Als Beschreibung davon, wie Luzifer, der Lichtträger, gegen Gott rebellierte und abgefallen war.
  2. Als Warnung vor falschen Aposteln, die sich als Diener Gottes verstellen, tarnen.
  3. Als Warnung vor dem Antichristen, der sich in der letzten Zeit für Gott ausgeben wird.
Bibel-Kontext & Lösung

3 Ich fürchte aber, dass, wie die Schlange Eva verführte mit ihrer List, also auch eure Sinne abgewendet werden von der Einfalt in Christus. 4 Denn so, der da zu euch kommt, einen andern Jesus predigte, den wir nicht gepredigt haben, oder ihr einen andern Geist empfangen habt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so ertragt ihr’s gern. […].

13 Denn solche falsche Apostel und betrügerische Arbeiter verstellen sich zu Christi Aposteln. 14 Und das ist auch kein Wunder; denn er selbst, der Satan, verstellt sich zum Engel des Lichtes. 15 Darum ist es nicht ein Großes, wenn sich auch seine Diener verstellen als Prediger der Gerechtigkeit; deren Ende sein wird nach ihren Werken.
2. Korinther 11:3–15

Wann sagte Jesus das Gleichnis von einer Frau, die nach der Entbindung nicht mehr traurig ist, sondern sich freut?

  1. Als er den traurigen Jüngern sagte, dass sie ihn nach seinem Weggehen wiedersehen und ewige Freude haben werden.
  2. Er sagte es zu Nikodemus, um zu verdeutlichen, dass jeder von neuem geboren werden muss.
  3. Als er zum Volk vom Gericht Gottes sprach, das plötzlich kommen wird, wie die Wehen über eine schwangere Frau.
Bibel-Kontext & Lösung

[Jesus sprach zu seinen Jüngern:] 5 Nun aber gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat; und niemand unter euch fragt mich: Wo gehst du hin? 6 Sondern weil ich solches zu euch geredet habe, ist euer Herz voll Trauerns geworden. […].

20 Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Ihr werdet weinen und heulen, aber die Welt wird sich freuen; ihr aber werdet traurig sein; doch eure Traurigkeit soll in Freude verkehrt werden. 21 Eine Frau, wenn sie gebiert, so hat sie Traurigkeit; denn ihre Stunde ist gekommen. Wenn sie aber das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an die Angst um der Freude willen, dass der Mensch zur Welt geboren ist. 22 Und ihr habt auch nun Traurigkeit; aber ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen. […].

25 Solches habe ich zu euch durch Sprichwörter [Gleichnisse] geredet. Es kommt aber die Zeit, dass ich nicht mehr durch Sprichwörter mit euch reden werde, sondern euch frei heraus verkündigen von meinem Vater. […]. 28 Ich bin vom Vater ausgegangen und gekommen in die Welt; wiederum verlasse ich die Welt und gehe zum Vater.

29 Sprechen zu ihm seine Jünger: Siehe, nun redest du frei heraus und sagst kein Sprichwort. 30 Nun wissen wir, dass du alle Dinge weißt und bedarfst nicht, dass dich jemand frage; darum glauben wir, dass du von Gott ausgegangen bist.
Johannes 16:5–30

In welchem Kontext heißt es, dass das Werk von manchen Menschen verbrennen wird, sie selbst aber wie durchs Feuer gerettet werden?

  1. Wenn jemand aus Schwachheit einer Irrlehre anhängt, aber dennoch Gutes tut.
  2. Wenn jemand zwar in das Fegefeuer kommt, aber dort für den Himmel geläutert wird.
  3. Wenn jemand auf Christus baut, dessen Werk aber verbrennt, also die Feuerprobe nicht besteht.
Bibel-Kontext & Lösung

11 Einen andern Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. 12 So aber jemand auf diesen Grund baut Gold, Silber, edle Steine, Holz, Heu, Stoppeln, 13 so wird eines jeden Werk offenbar werden: Der Tag wird’s klarmachen. Denn es wird durchs Feuer offenbar werden; und welcherlei eines jeden Werk sei, wird das Feuer bewähren. 14 Wird jemandes Werk bleiben, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen. 15 Wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden; er selbst aber wird selig [gerettet] werden, doch wie durchs Feuer.
1. Korinther 3:11–15

Warum ermahnte Elihu Hiob und seine drei Freunde?

  1. Weil Hiob und seine Freunde ihn wegen seines Schweigens beschuldigten.
  2. Weil Hiob sich für gerechter hielt als Gott und seine Freunde nichts dazu sagten, aber dennoch Hiob verurteilten.
  3. Weil er vom Volk beauftragt wurde, die Unstimmigkeit im Gespräch zwischen Hiob und seinen Freunden zu klären.

Wer sprach nach Elihus Rede?

  1. Gott der Herr.
  2. Der leidende Hiob.
  3. Hiobs Freund Zophar.
Bibel-Kontext & Lösung

1 Da hörten die drei Männer auf, Hiob zu antworten, weil er sich für gerecht hielt. 2 Aber Elihu, der Sohn Baracheels von Bus, des Geschlechts Rams, ward zornig über Hiob, dass er seine Seele gerechter hielt als Gott. 3 Auch ward er zornig über seine drei Freunde, dass sie keine Antwort fanden und doch Hiob verdammten. 4 Denn Elihu hatte gewartet, bis dass sie mit Hiob geredet hatten, weil sie älter waren als er. 5 Darum, da er sah, dass keine Antwort war im Munde der drei Männer, ward er zornig.
Hiob 32:1–5

[Elihu sprach weiter:] 23 Den Allmächtigen aber können wir nicht finden, der so groß ist von Kraft; das Recht und eine gute Sache beugt er nicht. 24 Darum müssen ihn die Menschen fürchten; und er sieht keinen an, wie weise sie sind.
Hiob 37:23–24

1 Und der Herr antwortete Hiob aus dem Sturm und sprach: 2 Wer ist der, der den Ratschluss verdunkelt mit Worten ohne Verstand? 3 Gürte deine Lenden wie ein Mann; ich will dich fragen, lehre mich!
Hiob 38:1–3

Jesus sagte das Gleichnis vom reichen Mann, der plötzlich sterben musste. Was ging diesem Gleichnis voraus?

  1. Jesus ging ins Haus des reichen Zöllners Zachäus.
  2. Ein reicher Jüngling fragte Jesus, wie er seine Seele retten kann.
  3. Jemand bat Jesus um Hilfe bei seiner Erbfrage.

Was sagte Jesus unmittelbar vor diesem Gleichnis?

  1. »Seht zu und hütet euch vor dem Geiz; denn niemand lebt davon, dass er viele Güter hat.«
  2. »Sammelt euch Schätze im Himmel, da sie weder Motten noch Rost fressen …«
  3. »Denn Geiz ist eine Wurzel alles Übels …«

Mit welchen Worten beendet Jesus dieses Gleichnis?

  1. »Niemand kann zwei Herren dienen […]. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.«
  2. »So geht es dem, der für sich selbst Schätze sammelt und nicht reich ist in Gott!«
  3. »Wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.«
Bibel-Kontext & Lösung

13 Es sprach aber einer aus dem Volk zu ihm [Jesus]: Meister, sage meinem Bruder, dass er mit mir das Erbe teile. 14 Er aber sprach zu ihm: Mensch, wer hat mich zum Richter oder Erbteiler über euch gesetzt? 15 Und er sprach zu ihnen: Seht zu und hütet euch vor dem Geiz; denn niemand lebt davon, dass er viele Güter hat.

16 Und er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Es war ein reicher Mensch, des Feld hatte wohl getragen. 17 Und er gedachte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Ich habe nichts, da ich meine Früchte sammle. 18 Und sprach: Das will ich tun: Ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen und will drein sammeln alles, was mir gewachsen ist, und meine Güter; 19 und will sagen zu meiner Seele: Liebe Seele, du hast einen großen Vorrat auf viele Jahre; habe nun Ruhe, iss, trink und habe guten Mut! 20 Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und wes wird’s sein, das du bereitet hast? 21 Also geht es, wer sich Schätze sammelt und ist nicht reich in Gott.
Lukas 12:13–21

Was steht zum Wort »prüft die Geister« in nächsten Versen?

  1. »Der Wind bläst, wo er will […].  Also ist ein jeglicher, der aus dem Geist geboren ist.«
  2. »Ein jeglicher Geist, der da nicht bekennt, dass Jesus Christus ist in das Fleisch gekommen, der ist nicht von Gott.«
  3. »Welcher Mensch weiß, was im Menschen ist, als der Geist des Menschen, der in ihm ist?«
Bibel-Kontext & Lösung

1 Ihr Lieben, glaubt nicht einem jeglichen Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viele falsche Propheten ausgegangen in die Welt.

2 Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: Ein jeglicher Geist, der da bekennt, dass Jesus Christus ist in das Fleisch gekommen, der ist von Gott; 3 und ein jeglicher Geist, der da nicht bekennt, dass Jesus Christus ist in das Fleisch gekommen, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Widerchrists [Antichristen], von welchem ihr habt gehört, dass er kommen werde, und er ist jetzt schon in der Welt.
1. Johannes 4:1–3

Wer fragte Jesus, wem eine siebenmal verheiratete Frau im Himmel gehören wird?

  1. Jünger.
  2. Sadduzäer.
  3. Pharisäer.

Warum war diese Frage nicht aufrichtig?

  1. Weil Sadduzäer nicht an die Auferstehung glaubten.
  2. Weil Pharisäer selbst die Antwort genau wussten.
  3. Weil die Jünger von einem anderen Thema ablenken wollten.

Was betonte Jesus in seiner Antwort?

  1. Die Eheleute soll nur der Tod scheiden.
  2. Es gibt die Auferstehung der Toten und das Jenseits.
  3. Keiner kennt die Zukunft, nur der Schöpfer allein.
Bibel-Kontext & Lösung

23 An dem Tag traten zu ihm [Jesus] die Sadduzäer, die da halten, es sei kein Auferstehen, und fragten ihn 24 und sprachen: Meister, Mose hat gesagt: So einer stirbt und hat keine Kinder, so soll sein Bruder seine Frau heiraten und seinem Bruder Samen erwecken. 25 Nun sind bei uns gewesen sieben Brüder. Der erste heiratete und starb; und weil er nicht Samen hatte, ließ er seine Frau seinem Bruder; 26 desgleichen der andere und der dritte bis an den siebenten. 27 Zuletzt nach allen starb auch die Frau. 28 Nun in der Auferstehung, wessen Frau wird sie sein unter den sieben? Sie haben sie ja alle gehabt.

29 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ihr irrt und wisst die Schrift nicht noch die Kraft Gottes. 30 In der Auferstehung werden sie weder heiraten noch sich heiraten lassen, sondern sie sind gleichwie die Engel Gottes im Himmel. 31 Habt ihr aber nicht gelesen von der Toten Auferstehung, was euch gesagt ist von Gott, der da spricht: 32 »Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs«? Gott aber ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebendigen.
Matthäus 22:23–32
Vgl. Markus 12:18–27 • Lukas 20:27–38 • Apostelgeschichte 23:8

Warum kämpfte Gideon mit nur 300 Männern gegen eine große Streitmacht der Midianiter?

  1. Weil einige Kämpfer der Amalekiter ihn dabei unterstützen, und er wollte die Israeliten schonen.
  2. Weil er seinem Volk zeigen wollte, dass er ein angstloser Kämpfer ist, den selbst Gott einsetzt und unterstützt.
  3. Weil Gott das so anordnete, damit die Israeliten nicht denken, sie hätten die Feinde aus eigener Kraft besiegt.
Bibel-Kontext & Lösung

1 Da machte sich Jerubbaal, das ist Gideon, früh auf und alles Volk, das mit ihm war, und lagerten sich an den Brunnen Harod, dass er das Heer der Midianiter hatte gegen Norden von dem Hügel More im Tal. 2 Der Herr aber sprach zu Gideon: Des Volks ist zu viel, das mit dir ist, dass ich sollte Midian in ihre Hände geben; Israel möchte sich rühmen wider mich und sagen: Meine Hand hat mich erlöst. 3 So lass nun ausrufen vor den Ohren des Volks und sagen: Wer sich fürchtet und verzagt ist, der kehre um und hebe sich alsbald vom Gebirge Gilead. Da kehrten des Volks 22.000 um, dass nur 10.000 übrigblieben.

4 Und der Herr sprach zu Gideon: Des Volks ist noch zu viel. Führe sie hinab ans Wasser, dort will ich sie dir prüfen. […]. 5 Und er führte das Volk hinab ans Wasser. Und der Herr sprach zu Gideon: Wer mit seiner Zunge Wasser leckt, wie ein Hund leckt, den stelle besonders; desgleichen, wer auf seine Knie fällt, zu trinken. 6 Da war die Zahl derer, die geleckt hatten aus der Hand zum Mund, 300 Mann; das andere Volk alles hatte kniend getrunken.

7 Und der Herr sprach zu Gideon: Durch die 300 Mann, die geleckt haben, will ich euch erlösen und die Midianiter in deine Hände geben; aber das andere Volk lass alles gehen an seinen Ort.
Richter 7:1–7

Jesus sagte nacheinander mehrere Gleichnisse vom Himmelreich. Welche Schlüsselwörter kommen dort vor?

  1. Samen, Jungfrauen, Lazarus, Schatz, Perle, Netz.
  2. Samen, Senfkorn, Sauerteig, Schatz, Perle, Netz.
  3. Samen, Senfkorn, Sauerteig, Schatz, Jungfrauen, Hochzeitsmahl.

Was sagte Jesus zu denen, die meinten, diese Gleichnisse verstanden zu haben?

  1. »Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der ist einem törichten Mann gleich, der sein Haus auf den Sand baute.«
  2. »Darum ein jeglicher Schriftgelehrter, zum Himmelreich gelehrt, ist gleich einem Hausvater, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt.«
  3. »Glaubt ihr nicht, wenn ich euch von irdischen Dingen sage, wie würdet ihr glauben, wenn ich euch von himmlischen Dingen sagen würde?«
Bibel-Kontext & Lösung

3 Und er [Jesus] redete zu ihnen mancherlei durch Gleichnisse … [Es folgt das Gleichnis vom Sämann.]

24 Er legte ihnen ein anderes Gleichnis vor und sprach: Das Himmelreich ist gleich einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte… [Es folgt das Gleichnis vom Unkraut unter Weizen.]

31 Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Himmelreich ist gleich einem Senfkorn […].

33 Ein anderes Gleichnis redete er zu ihnen: Das Himmelreich ist einem Sauerteig gleich, den eine Frau nahm und vermengte ihn unter drei Scheffel Mehl, bis dass es ganz durchsäuert ward. […].

44 Abermals ist gleich das Himmelreich einem verborgenen Schatz im Acker […].

45 Abermals ist gleich das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte. 46 Und da er eine köstliche Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.

47 Abermals ist gleich das Himmelreich einem Netz, das ins Meer geworfen ist, womit man allerlei Gattung fängt […].

51 Und Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr das alles verstanden? Sie sprachen: Ja, Herr. 52 Da sprach er: Darum ein jeglicher Schriftgelehrter, zum Himmelreich gelehrt, ist gleich einem Hausvater, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt.
Matthäus 13:3–52

»Der Hund frisst wieder, was er gespien hat; und die Sau wälzt sich nach der Schwemme wieder im Kot [Schlamm].« Um wen geht es im Kontext?

  1. Falsche Propheten und Irrlehrer, die Gott verlassen hatten und wieder in Sünden leben.
  2. Christen, die manchmal aus Schwachheit in Sünde fallen.
  3. Nicht bekehrte Menschen, die Gott nicht erkannten und deshalb nach Fleischeslust leben.

Welches Bild wird dort noch für diese Menschen gebraucht?

  1. Schmutzige Gefäße, die ständig gereinigt werden müssen.
  2. Unvernünftige Ochsen, die selbst zur Schlachtbank laufen.
  3. Wolken, die vom Windwirbel umgetrieben werden.
Bibel-Kontext & Lösung

1 Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch sein werden falsche Lehrer, die einführen werden verderbliche Sekten und verleugnen den Herrn, der sie erkauft hat, und werden über sich selbst herbeiführen eine schnelle Verdammnis. […].

10 Allermeist aber die, welche wandeln nach dem Fleisch in der unreinen Lust, und die Herrschaft verachten, frech, eigensinnig, nicht erzittern, die Majestäten zu lästern […]. 13 Sie achten für Wollust das zeitliche Wohlleben, sie sind Schandflecken und Laster, prangen von euren Almosen, prassen mit dem Euren […]. 15 Sie haben verlassen den richtigen Weg und gehen irre und folgen dem Weg Bileams […].

17 Das sind Brunnen ohne Wasser, und Wolken, vom Windwirbel umgetrieben, welchen behalten ist eine dunkle Finsternis in Ewigkeit. […]. 20 Denn so sie entflohen sind dem Unflat [Befleckungen] der Welt durch die Erkenntnis des Herrn und Heilands Jesus Christus, werden aber wiederum in denselben verflochten und überwunden, ist mit ihnen das Letzte ärger geworden denn das Erste. 21 Denn es wäre ihnen besser, dass sie den Weg der Gerechtigkeit nicht erkannt hätten, als dass sie ihn erkennen und sich kehren von dem heiligen Gebot, das ihnen gegeben ist. 22 Es ist ihnen widerfahren das wahre Sprichwort: »Der Hund frisst wieder, was er gespien hat«; und: »Die Sau wälzt sich nach der Schwemme wieder im Kot [Schlamm].«
2. Petrus 2:1–22

»Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert.« Wann sagte Jesus das nach Matthäusevangelium?

  1. Das sagte er im Garten Gethsemane zu Petrus, der mit einem Schwert zuschlagen wollte.
  2. Als er voraussagte, dass Jakobus von Herodes verhaftet und mit einem Schwert hingerichtet wird.
  3. Als er zwölf Jünger zum Predigen sandte und Spaltungen in der Verwandtschaft wegen des Glaubens voraussagte.

Was sagte Jesus noch in diesem Kontext?

  1. »Wer Vater oder Mutter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert …«
  2. »Und sie werden fallen durch des Schwertes Schärfe und gefangen geführt werden unter alle Völker.«
  3. »Ein Zweifler ist unbeständig in allen seinen Wegen.«
Bibel-Kontext & Lösung

1 Und er [Jesus] rief seine zwölf Jünger zu sich und gab ihnen Macht über die unsauberen Geister, dass sie die austrieben und heilten allerlei Seuche und allerlei Krankheit. […]. 5 Diese zwölf sandte Jesus, gebot ihnen und sprach: […]. 7 Geht aber und predigt und sprecht: Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen. […]. 17 Hütet euch aber vor den Menschen; denn sie werden euch überantworten den Gerichten und werden euch geißeln in ihren Syna­gogen. […]. 21 Es wird aber ein Bruder den andern zum Tod überantworten und der Vater den Sohn, und die Kinder werden sich empören wider ihre Eltern und ihnen zum Tode helfen. 22 Und ihr müsst gehasst werden von jedermann um meines Namens willen. Wer aber bis an das Ende beharrt, der wird selig. […].

34 Denkt nicht, dass ich gekommen sei, Frieden zu senden auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert. 35 Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien: den Menschen wider seinen Vater und die Tochter wider ihre Mutter und die Schwiegertochter wider ihre Schwiegermutter. 36 Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. 37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert. 38 Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist meiner nicht wert.
Matthäus 10:1–38
Vgl. Lukas 12:51–53

Warum gefiel Gott Abels Opfergabe, und Keins Opfergabe nicht?

  1. Abel opferte von seinen Schafen, Kain aber opferte Früchte.
  2. Abel tat durch den Glauben ein größeres Opfer als Kain.
  3. Kain missachtete die Vorschriften Gottes für die Opferung.

Warum ermordete Kain seinen Bruder Abel?

  1. Weil Gott nicht mehr mit Kain reden wollte, da er sein Wort missachtete.
  2. Weil Kain sich über die Verachtung seines gerechten Bruders ärgerte.
  3. Weil Kain vom Bösen war und seine Werke böse waren, die seines Bruders aber gerecht.
Bibel-Kontext & Lösung

3 Es begab sich aber nach etlicher Zeit, dass Kain dem Herrn Opfer brachte von den Früchten des Feldes; 4 und Abel brachte auch von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und der Herr sah gnädig an Abel und sein Opfer; 5 aber Kain und sein Opfer sah er nicht gnädig an. Da ergrimmte Kain sehr, und seine Gebärde verstellte sich. 6 Da sprach der Herr zu Kain: Warum ergrimmst du? Und warum verstellt sich deine Gebärde? 7 Ist’s nicht so, wenn du fromm bist, so bist du angenehm? Bist du aber nicht fromm, so ruht die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen; du aber herrsche über sie.

8 Da redete Kain mit seinem Bruder Abel. Und es begab sich, da sie auf dem Felde waren, erhob sich Kain wider seinen Bruder Abel und schlug ihn tot.
1. Mose 4:3–8

Durch den Glauben hat Abel Gott ein größeres Opfer getan denn Kain […].
Hebräer 11:4

11 Denn das ist die Botschaft, die ihr gehört habt von Anfang, dass wir uns untereinander lieben sollen. 12 Nicht wie Kain, der von dem Argen [Bösen] war und erwürgte seinen Bruder. Und warum erwürgte er ihn? Weil seine Werke böse waren, und die seines Bruders gerecht.
1. Johannes 3:11–12

»Euer Lachen verkehre sich in Weinen und eure Freude in Traurigkeit.« In welchem Kontext steht es geschrieben?

  1. Die Sünder sollen sich vor Gott demütigen und ihre Herzen keusch machen.
  2. Die Christen sollen weniger lachen, sie sollen ernst aussehen.
  3. Nach dem Tod werden die Gottlosen nichts zum Lachen haben.

Was steht im nächsten Vers?

  1. »Auch nicht schandbare Worte und leeres Geschwätz oder Scherze, welche euch nicht ziemen …«
  2. »Demütigt euch vor Gott, so wird er euch erhöhen.«
  3. »Da wird sein Heulen und Zähneklappern.«
Bibel-Kontext & Lösung

34 Ihr Ehebrecher und Ehebrecherinnen, wisst ihr nicht, dass der Welt Freundschaft Gottes Feindschaft ist? Wer der Welt Freund sein will, der wird Gottes Feind sein. 5 Oder meint ihr, die Schrift sage umsonst: Der Geist, der in euch wohnt, begehrt und eifert? 6 Er gibt aber desto reichlicher Gnade. Darum sagt sie: »Gott widersteht den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.« 7 So seid nun Gott untertänig. Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch; 8 naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch. Reinigt die Hände, ihr Sünder, und macht eure Herzen keusch, ihr Wankelmütigen [geteilten Herzens]. 9 Seid elend und tragt Leid und weint; euer Lachen verkehre sich in Weinen und eure Freude in Traurigkeit. 10 Demütigt euch vor Gott, so wird er euch erhöhen.
Jakobus 4:4–10

Wem und wann sagte Jesus das Gleichnis von zwei Schuldnern, denen ihre Schulden vergeben wurden?

  1. Seinen Jüngern, als Maria Magdalena Jesus Kopf mit kostbarem Öl salbte, was viele ärgerte.
  2. Dem Pharisäer Simon, der Jesus weniger Achtung bzw. Liebe erwies als eine weinende Sünderin.
  3. Den Zöllnern während des Passahs, weil ihretwegen die Menschen genötigt waren, große Schulden zu machen.

Was verdeutlichte Jesus mit diesem Gleichnis?

  1. Wem wenig vergeben ist, der liebt wenig.
  2. Gott sollte von ganzem Herzen geliebt werden.
  3. Es ist besser, keine Schulden zu machen.
Bibel-Kontext & Lösung

36 Es bat ihn [Jesus] aber einer der Pharisäer, mit ihm zu essen. Und er ging hinein in des Pharisäers Haus und setzte sich zu Tisch. 37 Und siehe, eine Frau war in der Stadt, die war eine Sünderin. Da die vernahm, dass er zu Tisch saß in des Pharisäers Haus, brachte sie ein Glas mit Salböl 38 und trat hinten zu seinen Füßen und weinte und fing an, seine Füße zu benetzen mit Tränen und mit den Haaren ihres Haupts zu trocknen, und küsste seine Füße und salbte sie mit Salböl. 39 Da aber das der Pharisäer sah, der ihn eingeladen hatte, sprach er bei sich selbst und sagte: Wenn dieser ein Prophet wäre, so wüsste er, wer und was für eine Frau das ist, die ihn anrührt; denn sie ist eine Sünderin.

40 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Simon, ich habe dir etwas zu sagen. Er aber sprach: Meister, sage. 41 Es hatte ein Gläubiger zwei Schuldner. Einer war schuldig fünfhundert Groschen, der andere fünfzig. 42 Da sie aber nicht hatten, zu bezahlen, schenkte er’s beiden. Sage, wer von ihnen wird ihn am meisten lieben? 43 Simon antwortete und sprach: Ich denke, dem er am meisten geschenkt hat. Er aber sprach zu ihm: Du hast recht gerichtet.

44 Und er wandte sich zu der Frau und sprach zu Simon: Siehst du diese Frau? Ich bin gekommen in dein Haus; du hast mir kein Wasser gegeben für meine Füße; diese aber hat meine Füße mit Tränen benetzt und mit den Haaren ihres Hauptes getrocknet. 46 Du hast mein Haupt nicht mit Öl gesalbt; sie aber hat meine Füße mit Salbe gesalbt. 47 Darum sage ich dir: Ihr sind viele Sünden vergeben, denn sie hat viel geliebt; welchem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig.
Lukas 7:36–47

»Wer kärglich sät, der wird auch kärglich ernten …« Um welches Thema geht es im Kontext?

  1. Das Evangelium verkündigen, predigen.
  2. Die Landwirtschaft: Saat und Ernte.
  3. Die Spenden bzw. Hilfe für Bedürftige.
Bibel-Kontext & Lösung

1 Denn von solcher Gabe, die den Heiligen geschieht, ist mir [Paulus] nicht notwendig, euch [Korinthern] zu schreiben. 2 Denn ich weiß euren guten Willen […]. 5 So habe ich es nun für nötig angesehen, die Brüder zu ermahnen, dass sie voranzögen zu euch, fertigzumachen diesen zuvor verheißenen Segen, dass er bereit sei, also dass es sei ein Segen und nicht ein Geiz. 6 Ich meine aber das: Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen. 7 Ein jeglicher nach seinem Wollen, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. 8 Gott aber kann machen, dass allerlei Gnade unter euch reichlich sei, dass ihr in allen Dingen volle Genüge habt und reich seid zu allerlei guten Werken; 9 wie geschrieben steht: »Er hat ausgestreut und gegeben den Armen; seine Gerechtigkeit bleibt in Ewigkeit.«
2. Korinther 9:1–9

Wem sagte Jesus, dass sie Mücken sehen und Kamele verschlucken?

  1. Den Huren und Zöllnern.
  2. Menschen, die beim Essen ausschweifen.
  3. Den Schriftgelehrten und Pharisäern.

Was meinte Jesus mit diesen Worten?

  1. Die Sünder schauen auf ihre wenigen guten Taten, übersehen aber ihre große Schuld vor Gott.
  2. Die Details im Gesetz überbetonen und das Zentrale darin versäumen, etwa die Barmherzigkeit und den Glauben.
  3. Sich vollfressen, vor allem mit Fleisch der unreinen Tiere, ist eine Sünde, die nicht ungestraft bleibt.
Bibel-Kontext & Lösung

23 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr verzehntet die Minze, Dill und Kümmel, und lasst dahinten das Schwerste im Gesetz, nämlich das Gericht, die Barmherzigkeit und den Glauben! Dies sollte man tun und jenes nicht lassen. 24 Ihr verblendeten Leiter, die ihr Mücken seht und Kamele verschluckt!
Matthäus 23:23–24

Aber weh euch Pharisäern, dass ihr verzehntet die Minze und Raute und allerlei Kohl, und geht vorbei an dem Gericht und an der Liebe Gottes! Dies sollte man tun und jenes nicht lassen.
Lukas 11:42

Warum eilte das jüdische Volk ca. 580 v. Chr. nach Ägypten?

  1. Weil sie sich gegen das Babylonische Reich aufgelehnt hatten und die Rache fürchteten.
  2. Sie meinten, es war nicht richtig von Mose, dass er sie aus Ägypten herausgeführt hatte.
  3. Der Pharao (Ägypten) versprach ihnen politisches Asyl und gut bezahlte Arbeit.

Was sagte Gott dazu?

  1. Sie sollen eine Streitmacht gegen Babylonier vorbereiten.
  2. Sie sollen ihm vertrauen und nicht nach Ägypten fliehen.
  3. Sie sollen schnell fliehen und nicht zurückschauen.

Welchen Propheten haben sie mitgenommen?

  1. Jeremia.
  2. Amos.
  3. Hesekiel.
Bibel-Kontext & Lösung

16 Und Johanan, der Sohn Kareahs, samt allen Hauptleuten des Heeres, die bei ihm waren, nahmen all das übrige Volk […]. 17 Und wollten nach Ägypten ziehen vor den Chaldäern. 18 Denn sie fürchteten sich vor ihnen, weil Ismael […] Gedalja […] erschlagen hatte, den der König zu Babel über das Land gesetzt hatte.
Jeremia 41:16–18

9 [Jeremia] sprach zu ihnen: So spricht der Herr, der Gott Israels […]. 11 Ihr sollt euch nicht fürchten vor dem König zu Babel […]. 12 Ich will euch Barmherzigkeit erweisen […]. 15 Werdet ihr [nach Ägypten ziehen], 16 so soll euch das Schwert, vor dem ihr euch fürchtet, in Ägypten treffen […].
Jeremia 42:9–16

5 Johanan, der Sohn Kareahs, und alle Hauptleute des Heeres nahmen zu sich alle übrigen aus Juda […], 6 auch den Propheten Jeremia und Baruch, den Sohn Nerias. 7 und zogen nach Ägypten, denn sie wollten der Stimme des Herrn nicht gehorchen […].
Jeremia 43:5–7

27 Siehe, ich [Gott] will über sie wachen zum Unglück und zu keinem Guten, dass, wer aus Juda in Ägypten ist, soll durch Schwert und Hunger umkommen, bis es ein Ende mit ihnen habe. 28 Welche aber dem Schwert entrinnen, die werden aus Ägypten ins Land Juda wiederkommen müssen als ein geringer Haufen.
Jeremia 44:27–28

Wann sagte Jesus, dass er das Brot des Lebens ist?

  1. Als Martha sich unnötig viel Mühe in der Küche machte.
  2. Beim letzten Abendmahl mit seinen Jüngern, als er das Brot brach und es segnete.
  3. Kurz nach der Speisung von 5000 Menschen, als das Volk ihn wieder aufsuchte.

Was geschieht mit dem, der dieses Brot isst?

  1. Aus ihm werden Quellen des lebendigen Wassers fliesen.
  2. Ihm werden die Geheimnisse des Himmels offenbart.
  3. Er wird leben in Ewigkeit.
Bibel-Kontext & Lösung

23 Es kamen aber andere Schiffe von Tiberias nahe zur Stätte, da sie das Brot gegessen hatten durch des Herrn Danksagung. 24 Da nun das Volk sah, dass Jesus nicht da war noch seine Jünger, traten sie auch in die Schiffe und kamen gen Kapernaum und suchten Jesus. 25 Und da sie ihn fanden jenseits des Meers, sprachen sie zu ihm: Rabbi, wann bist du hergekommen?

26 Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Ihr sucht mich nicht darum, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von dem Brot gegessen habt und seid satt geworden. 27 Müht euch nicht um die Speise, die vergänglich ist, sondern die da bleibt in das ewige Leben, welche euch des Menschen Sohn geben wird […].

33 Denn dies ist das Brot Gottes, das vom Himmel kommt und gibt der Welt das Leben. 34 Da sprachen sie zu ihm: Herr, gib uns allezeit solches Brot. 35 Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten. […].

47 Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer an mich glaubt, der hat das ewige Leben. 48 Ich bin das Brot des Lebens. […].

51 Ich bin das lebendige Brot, vom Himmel gekommen. Wer von diesem Brot essen wird, der wird leben in Ewigkeit. […]. 58 Dies ist das Brot, das vom Himmel gekommen ist; nicht, wie eure Väter haben Manna gegessen und sind gestorben: Wer dies Brot isst, der wird leben in Ewigkeit.
Johannes 6:23–58
Vgl. Matthäus 14:15–21 • Markus 6:34–44 • Lukas 9:12–17

Wie endet Jesus Gleichnis von der Witwe und dem Richter?

  1. Die Witwe wandte sich mit ihrer Bitte an Gott.
  2. Der ungerechte Richter verklagte die Witwe.
  3. Der Richter beschloss, der Witwe zu helfen.

Was meinte Jesus damit?

  1. Auch ungerechte Richter handeln manchmal richtig.
  2. Wenn wir beharrlich beten, wird Gott uns retten.
  3. Wir sollen uns im Rechtsstreit durchsetzen können.

Welchen Gedanken sagte Jesus anschließend?

  1. Wird er Glauben finden, wenn er wiederkommt?
  2. Wir sollen uns nicht auf weltliche Richter verlassen.
  3. Wer anklopft, dem wird aufgetan, wer sucht, der findet.
Bibel-Kontext & Lösung

1 Er sagte ihnen aber ein Gleichnis davon, dass man allezeit beten und nicht nachlassen solle, 2 und sprach: Es war ein Richter in einer Stadt, der fürchtete sich nicht vor Gott und scheute sich vor keinem Menschen. 3 Es war aber eine Witwe in dieser Stadt, die kam zu ihm und sprach: Rette mich von meinem Widersacher! 4 Und er wollte lange nicht. Danach aber dachte er bei sich selbst: Ob ich mich schon vor Gott nicht fürchte noch vor keinem Menschen scheue, 5 weil aber mir diese Witwe so viel Mühe macht, will ich sie retten, auf dass sie nicht zuletzt komme und mich schlage.

6 Da sprach der Herr: Hört, was der ungerechte Richter sagt! 7 Sollte aber Gott nicht auch retten seine Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen, und sollte er’s mit ihnen verziehen? 8 Ich sage euch: Er wird sie erretten in einer Kürze. Doch wenn des Menschen Sohn kommen wird, wird er dann Glauben finden auf Erden?
Lukas 18:1–8

Wie lautet der Kontext (Schlussfolgerung) des Buches Prediger weiter? »Lasst uns die Hauptsumme aller Lehre hören …«

  1. »Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vornehmen unter dem Himmel hat seine Stunde. Geboren werden und sterben, pflanzen und ausrotten, was gepflanzt ist …«
  2. »Fürchte Gott und halte seine Gebote […]. Denn Gott wird alle Werke vor Gericht bringen, alles, was verborgen ist, es sei gut oder böse.«
  3. »Alles, was dir vor die Hände kommt zu tun, das tue frisch; denn bei den Toten, dahin du fährst, ist weder Werk, Kunst, Vernunft noch Weisheit.«
Bibel-Kontext & Lösung

13 Lasst uns die Hauptsumme aller Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das kommt allen Menschen zu. 14 Denn Gott wird alle Werke vor Gericht bringen, alles, was verborgen ist, es sei gut oder böse.
Prediger 12:13–14

Ist es möglich, die Bibel wörtlich zu zitieren und dabei unrecht zu haben? Wird beim wörtlichen Zitieren der Heiligen Schrift nicht zwangsläufig das Richtige gesagt? Nein! Und zwar dann, wenn einzelne Bibelverse zwar wörtlich angeführt werden, aber aus dem Kontext, das heißt aus dem Zusammenhang gerissen werden. »Es ist kein Gott« – wäre also ein falsches Zitat. Denn in der Bibel heißt es mehrmals: »Die Toren sprechen in ihrem Herzen: „Es ist kein Gott“« (Ps 14:1 und 53:2).

Dieses Thema veranschaulicht ein Ereignis aus dem Leben von Jesus Christus. Die Bibel berichtet, dass Jesus vierzig Tage in der Wüste verbrachte, wo er von Satan versucht wurde. Schauen wir uns diese Versuchungen genau an.

Bei der ersten Versuchung schlug Satan dem hungrigen Jesus vor, Steine in Brot zu verwandeln. Jesus sprach aber: »Es steht geschrieben: „Der Mensch lebt nicht allein vom Brot, sondern von einem jeglichen Wort Gottes“« (Lk 4:4). Bei einer weiteren Versuchung wurde Jesus die ganze Welt versprochen, vorausgesetzt er würde Satan anbeten. Jesus antwortete aber: »Es steht geschrieben: „Du sollst Gott, deinen Herrn, anbeten und ihm allein dienen“« (Lk 4:8). Worauf bezog sich Jesus? Er widerstand allen Versuchungen mit der Bibel: »So steht geschrieben.«

Deshalb ging Satan etwas raffinierter vor. Da Jesus sich auf das Wort Gottes stützte, versuchte Satan dies aufzugreifen und zu verdrehen. Satan erklärte sich quasi mit Jesus einverstanden und sagte ebenfalls: »Es steht geschrieben«:

Und er [Satan] führte ihn [Jesus] gen Jerusalem und stellte ihn auf des Tempels Zinne und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so lass dich von hinnen hinunter; denn es steht geschrieben: »Er wird befehlen seinen Engeln von dir, dass sie dich bewahren und auf den Händen tragen, auf dass du nicht etwa deinen Fuß an einen Stein stößt.« Jesus antwortete und sprach zu ihm: Es ist gesagt: »Du sollst Gott, deinen Herrn, nicht versuchen« (Lk 4:9–12, vgl. Ps 91:11–12).

Satan – kaum zu glauben – zitierte wirklich die Bibel und bat Jesus dieses biblische Wort in Anspruch zu nehmen. Doch Satan beraubte diese Bibelverse ihres Kontextes. In zitierten Versen aus dem Psalm 91 heißt es, dass Gott denjenigen bewahrt, der unter dem Schirm des Höchsten sitzt, unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt und den Herrn zu seiner Zuversicht macht (Ps 91:1–2). In diesem Fall gilt tatsächlich: Denn der Herr ist deine Zuversicht, und seine Engel werden dich behüten (Ps 91:9–11).

Satan zitierte also falsch, weil es in diesem Psalm nicht gesagt wird, dass jemand das Recht hätte, sich vom Dach hinabzustürzen und sich dabei auf Gottes Bewahrung zu berufen. Wer so denkt, versucht Gott, so lautete Jesus Antwort. Er verstand, dass dieses aus dem Zusammenhang gerissenes Bibelwort in die Versuchung des Herrn mündet. Deshalb erwiderte er: »Du sollst Gott, deinen Herrn, nicht versuchen!«

Worin besteht hier diese Versuchung des Herrn? Statt bei Gott nach Schutz zu suchen, wird die Allmacht Gottes angezweifelt, was schließlich in die Formel ausartet: Gott, wenn es dich gibt, so … fange meinen Torheit auf. In dieser Begebenheit liegt diese gotteslästerliche Aufforderung öfters auf Satans Zunge: »Bist du Sohn Gottes, so …« (Lk 4:3,9)

Notiz: Gott versuchen?

Es gibt zwei Bedeutungen des Wortes »Versuchung«: a) jemanden zur Sünde verführen; oder b) zweifeln, dass Gott allmächtig ist und ihn damit herausfordern (Ps 95:9; 106:14; Mt 4:7; 1Kor 10:9; Heb 3:8–9). Die Israeliten versuchten Gott in der Wüste: »Ihr sollt den Herrn, euren Gott, nicht versuchen, wie ihr ihn versuchtet zu Massa« (5Mo 6:16). Was geschah bei Massa? Als die Israeliten auf dem Weg aus Ägypten kein Wasser hatten, murrten sie gegen Mose und Gott. Aber Mose sprach zu ihnen: »Warum versucht ihr den Herrn?« (2Mo 17:2) Gott machte ein Wunder und gab ihnen Wasser aus einem Felsen. Es war aber kein glückliches Ende, weil die Israeliten Gott versucht haben. Deshalb heißt es: »Da hieß man den Ort Massa und Meriba um des Zanks willen der Kinder Israel, und dass sie den Herrn versucht und gesagt hatten: „Ist der Herr unter uns oder nicht?“« (2Mo 17:7) Der Mensch kann also Gott versuchen, was er aber nicht machen soll: »Lasst uns aber auch Christus nicht versuchen …« (1Kor 10:9)

Wie einst die Israeliten, so musste auch Jesus durch die Wüste. Doch er versuchte den Herrn nicht, er forderte Gott nicht heraus. Im Hinblick auf Kontext durchschaute Jesus, wie Satan die Psalmverse verdrehte. Nicht jeder, der die Bibel zitiert, hat also zwangsläufig recht!

Der Kontext ist also nicht nebensächlich, sondern grundlegend. Hätte Jesus das falsche Zitieren der Bibel akzeptiert, dann hätte er gesündigt – und die Menschheit wäre verloren. Lasst uns von Jesus Christus lernen, die Bibel zusammenhängend zu lesen!

Viele kennen die Geschichte vom verlorenen Sohn. Wenn allerdings diese Geschichte ihres biblischen Kontextes beraubt wird, bleibt nur etwas Abgehacktes. Denn als der verlorene Sohn zum Vater zurückkehrt, kommt kein Happyend, sondern es taucht der ältere Sohn auf, der sich über seinen Vater und den aufgetauchten Bruder ärgert. Warum? Konnte Jesus nicht zum Punkt kommen? Ein nicht gelungener Einschub? Bei Christus sicherlich nicht! Was sagt also Gott damit? Um das zu klären, gehen wir schrittweise zurück …

Direkt davor erzählte Jesus das Gleichnis vom verlorenen Groschen, also von einer Münze: »Oder welche Frau ist, die zehn Groschen hat, so sie der einen verliert, die nicht ein Licht anzünde und kehre das Haus und suche mit Fleiß, bis dass sie ihn finde?« (Lk 15:8) Dieses Gleichnis beginnt mit einem »oder«, das heißt es hängt damit zusammen, was davor gesagt wurde. Und davor erzählte Jesus das Gleichnis vom verlorenen Schaf, welches er ebenfalls mit einer Frage begann: »Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat und, so er der eines verliert, der nicht lasse die neunundneunzig in der Wüste und hingehe nach dem verlorenen, bis dass er’s finde?« (Lk 15:4) Ja, es geht in diesen drei Geschichten um das Verlorene, das wiedergefunden wurde. Aber das beantwortet nicht die Frage nach dem älteren Sohn, der sich über seinen Vater und den zurückgekehrten, wiedergefunden Bruder ärgerte.

Was ist der Sinn der Gleichnisse vom Schaf und dem Groschen? Beide Gleichnisse sind ähnlich aufgebaut. Als der Hirte sein Schaf und die Frau ihre Münze finden, rufen sie ihre Freunde und Nachbarn zusammen und sagen: »Freut euch mit mir« (Lk 15:6,9), denn das Verlorene wurde gefunden. Genau diese Freude betonte Jesus jeweils am Ende der Gleichnisse. Im Fall des Hirten: »Ich sage euch: Also wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, vor neunundneunzig Gerechten, die der Buße nicht bedürfen« (Lk 15:7); und bei der Frau: »Also auch, sage ich euch, wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut« (Lk 15:10). Es wird also die Freude über das Wiedergefundene betont!

Das bestätigt auch der Kontext, beziehungsweise die Situation, in der Jesus erzählte. Wem und warum erzählte also Jesus diese drei Geschichten in einem Atemzug. Die Situation war folgende:

Es nahten aber zu ihm [Jesus] allerlei Zöllner und Sünder, dass sie ihn hörten. Und die Pharisäer und Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt die Sünder an und isst mit ihnen. (Lk 15:1–2)

Das war der Ausgangspunkt. Nämlich das Murren der Pharisäer und Schriftgelehrten darüber, dass Jesus Gemeinschaft mit verlorenen Sündern pflegte und sie annahm.

Und was wird in der Geschichte vom verlorenen Sohn erzählt? Ja, dass er zum Vater zurückkehrt, aber auch mehr. Die Wiederkehr des verlorenen Sohnes ist nur ein Teil der Geschichte, die – wie bereits gesagt – nicht in das Happyend mündet. Die ganze Situation macht deutlich, dass Jesus nicht nur über das Wiedergefundene sprach, sondern über die Reaktion der Menschen darauf. Im dritten Fall erwähnte Jesus eine weitere Reaktion: Der ältere Sohn freute sich nicht über die Wiederkehr seines wiedergefundenen Bruders. Als aber der Vater seinen verlorenen Sohn sah, sagte er: »Lasst uns essen und fröhlich sein« und »sie fingen an, fröhlich zu sein« (Lk 15:23–24). Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass Jesus diese Geschichte mit folgenden Worten des Vaters an den älteren Sohn abrundete:

Du solltest aber fröhlich und gutes Muts sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist wieder gefunden. (Lk 15:32)

Mit diesen Worten zeigte Jesus den Schriftgelehrten und Pharisäern (und auch uns) die richtige und falsche Reaktion bezüglich Sünder, also verlorene Menschen, die in Buße zum Himmlischen Vater kommen.

Somit erzählen alle drei Geschichten hauptsächlich darüber, dass die Sünder nicht verachtet werden sollen, weil Gott sie retten will. Betont wird also die Reaktion der Menschen. Die Geschichte vom verlorenen Sohn zeigt schwerpunktmäßig, das einige Menschen sich nicht darüber freuen können, dass Gott die Sünder annimmt. Es soll aber anders sein!

So hilft uns der Kontext, die eigentliche Bedeutung der biblischen Texte zu verstehen. Achte darauf beim Bibelstudium!

Prüfe dein Wissen zu diesem Bibeltext – Kärtchen: Der verlorene Sohn

Fortsetzung folgt…

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